Mit dem Beginn der Abbrucharbeiten wird im Kloster Untermarchtal eine Umgestaltung deutlich, mit der die Gemeinschaft der Vinzentinerinnen die Gebäude für die Zukunft rüsten will. Im Zuge dieser Erneuerung haben sich die Barmherzigen Schwestern dazu entschieden, im Kernbereich in Untermarchtal die Gebäude St. Maria, St. Nazareth und St. Notburga abzureißen und in diesem Bereich neben dem Schloss einen kleineren Neubau zu erstellen. Das Baugesuch dafür steht in der nächsten Sitzung des Untermarchtaler Gemeinderats am 19. März auf der Tagesordnung.

Das Gebäude St. Maria war nach Angaben der Gemeinschaft im Februar 1931 eingeweiht worden und diente als Sitz der Ordensleitung, Verwaltung und Schwesternwohnung. In den angrenzenden Gebäuden St. Notburga und St. Paul war fast 100 Jahre eine Hauswirtschaftsschule untergebracht. Inzwischen seien der Installations- und Elektrobereich sehr sanierungsbedürftig, nachdem in den vergangenen Jahren andere Projekte immer wieder Vorrang hatten. Nachdem vor vier Jahren das Gebäude St. Paul als Sitz der Verwaltung saniert worden ist, steht nun der Neubau St. Maria an. Er ist in erster Linie als Wohngebäude für die Schwestern gedacht und ermöglicht eine Gestaltung, die das Wohnen in kleineren abgeschlossenen Einheiten ermöglicht. Im Erdgeschoss entstehen Gruppenräume fürs Bildungsforum; geplanter Baubeginn ist im Juli.