Am vergangenen Freitag hat die Bundestagsabgeordnete Ronja Kemmer (CDU) den Maler- und Ausbildungsbetrieb von Sabine und Michael Traub in Allmendingen besucht. Malermeister Michael Traub nutzte die Gelegenheit, der Abgeordneten die Probleme zu schildern, mit denen sich das Handwerk trotz Hochkonjunktur herumplagt. Zum einen sei das der hohe bürokratische Aufwand, zum anderen fehle der Nachwuchs und so entsprechende Facharbeiter. „Löhne wie in der Industrie würden wir zwar gerne bezahlen, aber die Realität sieht anders aus“, so Malermeister Michael Traub. Den Grund sieht er unter anderem darin, dass auf vielen Baustellen Subunternehmen aus Osteuropa tätig seien, die zu anderen Konditionen die Arbeiten ausführen. „Da können wir nicht mithalten“, so Traub.

Dass es sich beim Malerbetrieb Traub um ein innovatives Handwerksunternehmen handelt, darüber konnte sich die Abgeordnete ein Bild beim Rundgang durch Ausstellungsräume und Malerwerkstatt machen.