Feste Tolle Stimmung beim Allmendinger Kreiselmusikfest

Rundherum: Der Sternmarsch der Kapellen beim Kreiselmusikfest.
Rundherum: Der Sternmarsch der Kapellen beim Kreiselmusikfest. © Foto: Kneer
Allmendingen / Walter Kneer 18.06.2018

Die am Sternmarsch beteiligten Musikkapellen aus Asch, Stetten, Aßmannshardt, Blaustein, Burgrieden, Mehrstetten und Obermarchtal sorgten zu Beginn des dreitägigen Kreiselmusikfestes in Allmendingen am Freitagabend für eine tolle Stimmung. Nach dem Auftritt des Jugendgemeinschaftsorchesters des gastgebenden Musikvereins und des Bergemer Musikvereins folgte der Fassanstich durch Bürgermeister Florian Teichmann. Dann gaben die Böllerschützen aus Berg pünktlich mit mehreren ohrenbetäubenden Salven den Startschuss für den Sternmarsch der acht Musikkapellen. Vom Hopfenweg und aus beiden Richtungen der Marienstraße kommend führte ihr Weg einmal über den Kreisel. Vorbei an Bürgermeister Teichmann, Musikchef Joachim Keller und zahlreichen Zuschauern ging es über die Riedäckerstraße geradewegs ins Festzelt. Mit Einmarsch beteiligter Musikvereine startete ein Unterhaltungsabend der Blasmusik. Auf zwei Bühnen sorgten die beteiligten Musikkapellen abwechselnd für eine tolle Stimmung. Es dauerte nicht lange und etliche Besucher klatschten begeistert auf den Tischen stehend mit.

KJG siegt beim Turnier

Die selbst ernannten „Stiefelkicker“ der Musikveteranen mussten am Samstag beim dritten Menschenkickerturnier wohl ihrem Schuhwerk Tribut zollen,. Anders ist es nicht zu erklären, dass die Musikveteranen bereits in der Gruppenphase ausschieden. 16 Mannschaften hatten sich für das Turnier angemeldet. Sieger wurde in einem spannenden Finale die Mannschaft der KJG, die mit 9:4 gegen die Kesslertreiber die Oberhand behielt. Dritter wurde die Mannschaft „nördliche Siedlungsstraße“ mit einem Sieg über den Club Havanna. Die vier Erstplatzierten erhielten Geldpreise. Bester Torschütze des Turniers wurde Tobias Ihle, der über 30 Treffer erzielte. Die meisten Tore bei den Stiefelkickern erzielte Peter Göppel mit vier Treffern. Gewinner des Spannferkels für den größten anwesenden Fan-Club waren die Kesslertreiber, die nun gemeinsam mit den Musikveteranen im Oktober zum Spanferkelessen zusammenkommen. DJ „Schmidtla“ sorgte anschließend bis weit in die Nacht für Partystimmung. Die Kuh macht muh, die Musik spielt dazu. So könnte man den gestrigen Sonntag beschreiben. Am Schluss des Zeltgottesdienstes verlegte Pfarrer Martin Wittschorek den Segen auf den Rasenplatz neben dem Festzelt und segnete nicht nur die Gottesdienstbesucher, sondern auch die für die Fleckviehschau bereitstehenden Kühe und Kälber.

Dank für die Tierschau

Er dankte an dieser Stelle auch dem Vorsitzenden des Musikvereins, dass er die Tierschau mit dem Musikfest verband. Im Anschluss zeigten dann die Fleckviehzuchtvereine Blaubeuren und Ehingen mit das Beste, was die Fleckviehzüchter in der Region an Kühen zu bieten haben. Nicht nur fachkundiges Publikum aus der Landwirtschaft, sondern auch viele Gottesdienst- und Frühschoppenbesucher verfolgten die Wettbewerbe in verschiedenen Alters- und Leistungsklassen, in denen sich die teilnehmenden Betriebe der fachkundigen Jury stellten. Ein Hingucker war für die Besucher die Vorführung der Kälbchen, bei der sich die Jungzüchter von ihrer besten Seite zeigten (weiterer Bericht folgt).

Während der Tierschau unterhielt zum Frühschoppen der Musikverein Dapfen und am Nachmittag die Musikveteranen sowie die Nachwuchsmusiker des Vororchesters, bevor dann ab 17 Uhr das WM-Spiel Deutschland – Mexiko auf der Großleinwand im Festzelt übertragen wurde. Joachim Keller, Vereinschef der Allmendinger Musiker und der Ehinger Fleckviehzüchter, war mit dem Verlauf des Festwochenendes mehr als zufrieden.

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