Überlingen Tödlicher Tauchunfall

Überlingen / TS 18.05.2016

Nach dem Tod eines Tauchers aus dem Alb-Donau-Kreis ermittelt die Wasserschutzpolizei Überlingen. Die Ausrüstung des 62-Jährigen, der am Montagnachmittag tot aus dem Bodensee geborgen wurde, müsse noch überprüft werden, sagte ein Sprecher des zuständigen Polizeipräsidiums gestern. So werde der Tauchcomputer, der Sauerstoffverbrauch und Tiefe aufzeichnet, ausgewertet. Der 62-Jährige hatte am Sonntag mit drei weiteren Tauchern, die nicht aus dem Alb-Donau-Kreis stammen, im Bodensee vor Überlingen einen Tauchgang unternommen, wegen der extrem schlechten Sicht in Zweier-Teams. Wie die Polizei mitteilt, gerieten der 62-Jährige und sein 34-jähriger Tauchpartner in Schwierigkeiten und sackten auf fast 50 Meter Tiefe ab. Dem Jüngeren gelang ein kontrollierter Notaufstieg, er wurde ambulant im Krankenhaus behandelt. Trotz einer Suchaktion, an der unter anderem Taucher der DLRG beteiligt waren, wurde der Vermisste zunächst nicht gefunden. Erst am Montag, als ein Tauchroboter eingesetzt wurde, konnte sein Leichnam aus 72 Metern Tiefe geborgen werden.

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