Projekttage Tansania im Mittelpunkt an der Längenfeldschule

Schwester Birgit mit Schülern beim Basteln von afrikanischen Grußkarten.
Schwester Birgit mit Schülern beim Basteln von afrikanischen Grußkarten. © Foto: Kürsammer
Ehingen / Christopher Kürsammer 25.07.2018

Mit Afrika und speziell dem Land Tansania beschäftigten sich Schüler und Lehrer der Längenfeldschule an zwei aufschlussreichen Tagen. In 25 verschiedenen Projekten arbeiteten sie klassenübergreifend – und zwar in äußerst fröhlicher und entspannter Stimmung, wie Schulleiter Max Weber berichtete. Hintergrund: Zur Schule in St. Loreto in Tansania besteht eine Partnerschaft. Nun bastelten die Schüler aus afrikanischen Textilien, die sie aus Tansania geschenkt bekommen hatten, mit Reis gefüllte Stoff-Schlangen. Sie schnitzten und sägten Schutzengel für die beiden Schulen, stellten Gips-Masken her und produzierten Perlen aus Papier, um zu zeigen, wie Material wieder verwendet werden kann.

Trommeln und Brettspiele

Der Pausenhof verwandelte sich in eine „Saft-Bar“, in der die Schüler Drinks zur Erfrischung zu sich nehmen konnten. Schüler stellten Trommeln und andere Musikinstrumente her oder fertigten das Brettspiel „Oware“ an, bei dem Spielsteine in Mulden hin- und hergelegt werden müssen. Seit November vergangenen Jahres waren die Projekttage von Lehrern und Schülern vorbereitet worden. Auch beide Kirchengemeinden beteiligten sich. Schwester Birgit vom Kloster Untermarchtal brachte den Schülern mit Vorträgen Tansania näher. „Wir wollen den Horizont der Schüler erweitern“, sagte Schulleiter Weber zu den Projekttagen.

Die von den Schülern hergestellten Produkte werden im September in Untermarchtal an einem Stand präsentiert und gegen Spenden abgegeben. Die Entlass-Schüler der Längenfeldschule nahmen freiwillig als Helfer an den Projekttagen teil. Für die Lehrer gab es auch Grund zum Staunen: Manche Kinder überraschten mit bislang unbekannten Talenten.

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