Veranstaltung Tag der offenen Tür am geplanten Hospiz

Im denkmalgeschützten ehemaligen Pfarrhaus in Kirchbierlingen zieht das Hospiz ein. Die Umbauarbeiten starten bald, Ende des Monats ist ein Tag der offenen Tür geplant.
Im denkmalgeschützten ehemaligen Pfarrhaus in Kirchbierlingen zieht das Hospiz ein. Die Umbauarbeiten starten bald, Ende des Monats ist ein Tag der offenen Tür geplant. © Foto: Andreas Hacker
Ehingen-Kirchbierlingen / SWP 06.09.2018
2020 soll die neue Einrichtung in Kirchbierlingen den Betrieb aufnehmen. Die Organisatoren wollen jetzt Einblicke bieten.

Das Hospiz St. Martinus Alb-Donau im Pfarrhaus Kirchbierlingen konnten wir nun auf den Weg bringen“, teilt Kirchenpfleger Peter Hecht mit. Die Sanierungsarbeiten am Dach sollen in Kürze beginnen und auch die Außensanierungsarbeiten seien schon vergeben. Die Kosten für die Arbeiten sind derzeit mit 2,2 Millionen Euro veranschlagt. Die St. Elisabeth Stiftung wird das sationäre Hospiz, das 2020 mit acht Plätzen eröffnen soll, betreiben. Die Gesamtkirchengemeinde als Eigentümerin ist für die Sanierung zuständig.

Derzeit wird an den Bauplänen für den Umbau und den Erweiterungsbau gearbeitet. Um auch die Bevölkerung in das Projekt schon frühzeitig einzubinden, ist für Sonntag, 30. September, von 11 Uhr bis 16 Uhr einen Tag der offenen Tür angesetzt. „Dies ist zwar ein ungewöhnlicher Schritt, weil ja mit den Umbauarbeiten noch nicht einmal begonnen wurde.“ Die Organisatoren vertreten jedoch die Ansicht, dass das Pfarrhaus in seinem jetzigen Zustand von hohem Interesse für die interessierte Bevölkerung ist, zumal das Gebäude im bisherigen Zustand eine besondere Atmosphäre ausstrahlt.

„Markt der Möglichkeiten“

Der Tag der offenen Tür soll deshalb als Gelegenheit dienen, die stationäre Hospizarbeit vorzustellen und auch die Pläne für den Umbau zu präsentieren. Selbstverständlich kann das Gebäude dann von oben bis unten besichtigt werden. Zudem werden sich auch verschiedene, mit dem Thema Hospiz verwandte amtliche und ehrenamtliche Stellen und Vereine und deren Arbeit in den bisherigen Räumen präsentieren, so dass es einen „Markt der Möglichkeiten“ gibt. Es gibt entsprechende Aufrufe. Derzeit läuft die Planung, welche Gruppen sich dann dort präsentieren.

Es wird ein Festzelt aufgebaut werden mit der Möglichkeit, zu Mittag zu essen, am Nachmittag wird es Kaffee mit Zopf- und Nussbrot geben. Aus den verschiedenen Kirchengemeinden im Bereich der Gesamtkirchengemeinde Ehingen werden Kirchengemeinderäte die Helferdienste übernehmen.

Die Metzgerei Betz und die Bäckerei Brunner aus Kirchbierlingen liefern das Essen. Der Musikverein Kirchbierlingen wird für die musikalische Unterhaltung sorgen und der Kindergarten Kirchbierlingen bietet für den ganzen Tag eine Kinderbetreuung entweder im Pfarrgarten (bei schönem Wetter) oder in den Jugendräumen (bei schlechtem Wetter) an.

Die Feuerwehr Kirchbierlingen wird sich um einen reibungslosen Zu- und Abfluss des Autoverkehrs kümmern, auch werden in unmittelbarer Nähe zum Pfarrhaus genügend Parkplätze für die Besucher zur Verfügung stehen.

Die Idee für ein Hospiz gibt es schon länger, wie Pfarrer Harald Gehrig im Frühjahr sagte. Die nächstgelegenen Hospize haben eine Warteliste.

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