Musik Südstaaten-Jazz in der Ehinger Rose

Passend zur Hitze war der Südstaaten-Jazz von „Jazzmo“ am Sonntag im Rosen-Stadel.
Passend zur Hitze war der Südstaaten-Jazz von „Jazzmo“ am Sonntag im Rosen-Stadel. © Foto: Anne Hagenmeyer
Ehingen / ANNE HAGENMEYER-HOBEN 31.07.2018

Zwischen Frühschoppen und Mittagessen haben viele Jazzfreunde und -freundinnen am Sonntag einen eloquent vorgetragenen Südstaaten-Jazz im Stadel der Ehinger Rose genossen. „Falls jemand tanzen möchte, das nächste Stück ist in ,F´ geschrieben“, regte Bernd Menne an.

Der Drummer der sechsköpfigen Formation „Jazzmo“ aus Stuttgart bewies sich nicht nur durch sein sicheres Rhythmusgefühl, sondern auch als witziger Moderator einer Gruppe, die seit  40 Jahren auf der Bühne steht.

Musikstil nicht gealtert

Wenn bei den Musikern die Jahre auch nicht spurlos vorüberggegangen sind: Ihr Musikstil ist nicht gealtert, wurde vielleicht etwas geschliffener und routinierter. Mit einer traumwandlerischen Sicherheit spielten Jazzmo ihre traditionellen Südstaaten-Stücke: den New-Orleans-Jazz mit den Formen Dixieland froh und leicht, den Blues schleppend und klagend. Die Bläser in der ersten Reihe mit Hans Storz an der Posaune, Achim Olbrich an der Trompete und Winfried Schmidt an der Klarinette gaben in vielen Stücken den Ton an und erfreuten das Publikum mit ausgefeilten Soli.

Die Stimme sitzt im Hintergrund

Im Hintergrund am Banjo saß die Stimme der Band: Hans-Joachim Hepting brachte die New-Orleans-Atmosphäre an diesem heißen Sommertag voll zum Ausdruck. Hans Joachim Weiß am Kontrabass zog hin und wieder den Bogen über die dicken Saiten seines gewichtigen Instruments, überzeugte aber mit den gezupften Saiten mehr. Zusammen mit den Drums und dem Banjo verlieh er der Band ein wohlklingendes rhythmisches Fundament.

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