Medizin Allmendinger Gesundheitstage: Professor spricht über Gallensteine

Prof. Dr. Erkki Lotspeich spricht über Gallensteine.
Prof. Dr. Erkki Lotspeich spricht über Gallensteine. © Foto: privat
Allmendingen / Julia Deresko 14.09.2018
Weshalb Gallensteine nicht verharmlost werden sollten, erklärt Professor Erkki Lotspeich.

Steinreich – wer wäre das nicht gerne? Anders sieht es allerdings aus, wenn es um Gallensteine geht. Professor Erkki Lotspeich, Chefarzt der Viszeralchirurgie der Chirurgischen Klinik im Alb-Donau-Klinikum Blaubeuren, geht während der Allmendinger Gesundheitstage auf das Thema Gallensteine ein. „Steinreich und nichts davon gewusst – wer hat Angst vor Gallensteinen?“ heißt sein Vortrag.

Wie entstehen Gallensteine?

Die Gallenblase ist ein Organ, in dem die Galle, die in der Leber produziert wird, gespeichert wird. Zu den Mahlzeiten wird diese in den Zwölffingerdarm abgegeben, um dort die mit der Nahrung aufgenommenen Fette für die Verdauung vorzubereiten. Wenn die Gallenfunktion jedoch gestört ist, können Gallensteine und Entzündungen entstehen.

Viele Menschen haben Gallensteine und merken nichts davon, weiß Lotspeich. Doch verharmlosen sollte man das Thema nicht, betont der Mediziner. Eine Gallenkolik sei sehr schmerzhaft, ebenso wie eine entzündete oder gar vereiterte Gallenblase. „Komplikationen von Gallensteinen können lebensgefährlich sein.“

In seinem Vortrag zeigt Lotspeich unter anderem auf, ob Übergewicht oder eine familiäre Vorbelastung bei Gallensteinen eine Rolle spielt. Besucher erfahren ebenso, was für Symptome die Gallensteine verursachen, was zu tun ist und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt. Anhand eines Videos zeigt Lotspeich, wie mit Hilfe einer minimalinvasiven Operation Gallensteine entfernt werden. Im Anschluss beantwortet er Fragen des Publikums.

Info Prof. Dr. Erkki Lotspeich hält seinen Vortrag am Montag, 22. Oktober, 19.30 Uhr, im Bürgerhaus in Allmendingen.

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