Sport Kunstrasenplatz der TSG Ehingen eingeweiht

Band durchschnitten: Mit dem symbolischen Akt ist der Kunstrasenplatz seiner Bestimmung übergeben worden.
Band durchschnitten: Mit dem symbolischen Akt ist der Kunstrasenplatz seiner Bestimmung übergeben worden. © Foto: Herbert Geiger
Ehingen / Maurice Glienke 29.07.2018
Der neue Kunstrasenplatz der TSG Ehingen ist offiziell eingeweiht worden.

Nicht nur logistisch soll der neue Kunstrasenplatz auf den Gollenäckern Vorteile bringen. Auch die angespannte Situation der Fußballvereine aus der Stadt in den Wintermonaten soll dadurch erheblich verbessert werden. Umso größer war die Freude bei allen Beteiligten, die am Freitagabend vor den finalen Spielen des Fußball-Stadtpokals der Einweihung des Platzes beiwohnten.

So soll dies „auch der nächste Schritt einer tollen Entwicklung der Jugendabteilung sein“, sagte der Vorsitzende des Fördervereins der TSG-Fußballer, Dr. Roland Schenzle. Denn von den C- bis zu den A-Junioren spielen alle Mannschaften der TSG Ehingen in der höchsten württembergischen Liga. Schenzle dankte auch dem Gemeinderat und dem TSG-Vorstand, die mit voller Unterstützung hinter dem Umbau vom alten Ricoten- zum neuen Kunstrasenplatz gestanden hätten. Mit dem Vorsitzenden der TSG Ehingen, Roland Kuch, habe Schenzle in regem Austausch über die gesamten drei Jahre des Baus hinweg gestanden.

Vorteil der späten Einweihung

Kuch sah es mit einem lachenden Auge, dass sich durch die bauliche Verzögerung die Einweihung bis Ende Juli zu solch einem schönen Wetter hingezogen hatte. „Da die Fußballabteilung bald 100-jähriges Bestehen feiert und der Gesamtverein dieses Jahr 170 Jahre alt wird, ist dies ein toller Anlass“, erklärte Kuch. Er dankte auch dem vor knapp drei Jahren verstorbenen Joachim Kutschker, der das Projekt ins Leben gerufen hatte.

Mit zwei Kunstrasenplätzen hat die Stadt Ehingen nun in einem großen Umkreis ein Alleinstellungsmerkmal. Für Kuch gibt es aber keinen Stillstand, sagte er „denn mit den Umkleideräumen sind wir schon mit dem nächsten Projekt bei Oberbürgermeister Baumann vorstellig geworden“. Der OB sprach von einem weiteren „Meilenstein für unsere Sportstadt Ehingen“. Mit diesem „großartigen Schritt“ sei der TSG enorm geholfen. Nach der Weihe durch Pfarrerin Susanne Richter fanden die Spiele des Stadtpokals statt. Der TSG Ehingen brachte dies aber offenbar kein Glück, verlor man doch im Anschluss beide Spiele auf dem neuen Untergrund.

Mit den neuen Kunstrasenplätzen haben die Fußballer jetzt bei jeder Witterung ein Spielfeld, so sollen Spielausfälle möglichst der Vergangenheit angehören und Termin-Engpässe bei der Vielzahl der Mannschaften entzerrt werden. Schon am vergangenen kalten Winter war deutlich geworden, dass der Platz am Wenzelstein, der seit fast drei Jahren einen Kunstrasenbelag hat, für die vielen Freundschaftsspiele kaum ausreichend ist. Nun müssen sich die TSG-Kicker keinen Platz mehr mit anderen Mannschaften teilen und haben Vorrang auf diesem Feld.

Eine Parzelle erwerben

Dies erfreute auch den Fußball-Bezirksvorsitzenden Horst Braun. „Bei dieser Masse an Spielausfällen zuletzt kann man froh sein, nun eine weitere Möglichkeit zu haben“. Die Kosten des neuen Kunstrasenplatzes tragen zu einem Drittel die Stadt Ehingen, zum anderen der Württembergische Landessportbund (WLSB) sowie die TSG Ehingen. Der Verein will über Spenden dieses Geld wieder einnehmen. Symbolisch kann eine Parzelle für einen Betrag von 25 Euro erworben werden.

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