SPIEL Spannender Dreikampf in Ennahofen

Zieeeehhhhnn: Einmal den leichten Anstieg des Weges hoch, Richtung Sportheim. Das Traktorziehen bildete nur die erste anstrengende Aufgabe des Dreikampfs beim Sport- und Spielnachmittag auf dem Ennahofener Sportgelände.
Zieeeehhhhnn: Einmal den leichten Anstieg des Weges hoch, Richtung Sportheim. Das Traktorziehen bildete nur die erste anstrengende Aufgabe des Dreikampfs beim Sport- und Spielnachmittag auf dem Ennahofener Sportgelände. © Foto: KOUKAL_SVEN (Sven Koukal)
Ennahofen / SVEN KOUKAL 16.06.2015
Zwischen Rund-um-Bande und Sitzmöglichkeiten spielte sich der Sport- und Spielnachmittag des Bergemer Sportvereins auf dem Ennahofener Sportgelände ab. Höhepunkt war ein spannender Dreikampf.

Der Andrang am gut besuchten Sport- und Spielnachmittag auf dem Sportgelände des Bergemer Sportvereins (BSV) in Ennahofen war besonders an der neuen mobilen Verkaufshütte groß. „Seit drei, vier Wochen ist unsere Hütte im Einsatz. Aus ihr heraus kann gut verkauft werden. Davor hatten probehalber eine ausgeliehen und geschaut wie sie beispielsweise bei Fußballspielen genutzt und eingebunden werden kann“, erklärte der Mann für die Veranstaltungen beim BSV, Thomas Romer.

Gekommen war man am Sonntag aber nicht der Hütte wegen, sondern aufgrund der bevorstehenden sportlichen Wettkämpfe. Im ausgerufenen Dreikampf der Vereine und Feuerwehren versammelten sich die anfeuernden Fans zunächst auf dem Weg zwischen den beiden Fußballfeldern, um den besten Blick in der ersten Disziplin zu erhaschen. Die Hauptattraktion war direkt die erste Aufgabe, das Traktorziehen auf Distanz. Im Vorfeld galt es folgende Besonderheit bei der Teamfindung zu beachten: Trotz der gemeinsamen Gesamtfeuerwehr traten die Teams nach Ortschaften aufgeteilt gegeneinander an. Zudem bildeten Weilersteußlingen und Grötzingen zusammen ein Team, während die Feuerwehr Ennahofen und der Bergemer Musikverein solo agierten. „Voraussetzung sind fünf Spieler pro Team“, gab Organisator Romer vor.

Die Wehrleute aus Ennahofen hängten beim kräftezehrenden Ziehen die Verfolger ab. Der Musikverein und das kombinierte Team mussten ins Stechen und Maßkrüge stemmen. Dabei setzten sich die Musiker durch. Im Kleinfeld bestritten die drei Mannschaften je zwei Fußballspiele a sieben Minuten. Der Musikverein nutzte den Schwung aus dem Stechen und belegte den ersten Platz, vor der Feuerwehr aus Ennahofen und dem Duo Weilersteußlingen/Grötzingen.

Zum Finale ging der Wettkampf in den Hindernisparcours. Einen mit Wasser gefüllten Krug galt es über die Hürden hinweg auf Zeit ans Ziel zu bringen. Wieder lagen zwei Mannschaften punktgleich auf: Im Zielschießen im Kleinfeld, von Tor zu Tor, zwischen Ennahofen und Musikverein, entschied der Veranstalter Ennahofen im erneuten Stechen den Disziplinsieg, und damit den Gewinn des Dreikampfs, für sich. Als Belohnung warteten 25 Liter Bier auf. Die Zweiten kamen ebenfalls mit einer Kiste Bier davon. Nur die Letzten, nämlich die Feuerwehr Weilersteußlingen/Grötzingen, bekam alkoholfreies Bier. „Zum trainieren“, schmunzelte Romer. „Der ganze Wettkampf dauerte insgesamt dann doch länger und war enger als gedacht. Super, dass auch die zahlreichen Zuschauer so lange geblieben sind“, resümierte der Organisator.

Gut, dass davor bereits zum Auftakt die BSV-Jugendmannschaften ein Kleinfeldturnier mit Rund-um-Bande austrugen. Gemischte Teams aus Bambini, E- und F-Jugendlichen spielten allerdings nicht um Preise. Der Spaß stand im Mittelpunkt. „Wir haben die Möglichkeit genutzt die Rund-um-Bande des WFV zu buchen. Seit diesem Jahr lagert sie in Rißtissen ein und erfreut sich nicht nur dort, sondern auch bei unseren kleinen Kickern großer Beliebtheit.“

Besonders gut beim Publikum kamen die Vorführung der Abteilung Turnen an. 15 Jazz-Kinder unter der Leitung von Ulrike Schrade und Tina Paal wirbelten für ihre Choreografie über das Feld, ehe die 12 Vorschulturner zusammen mit Leiterin Doris Eberhardt und Christine Haible nachlegten. Verzückt ließen danach die Kleinsten beim Mutter-Kind-Turnen mit Tina Weckenmann die Zuschauer zurück. Wer den weitesten Weg, von der neuen Hütte abgemessen, in Kauf nahm, durfte den ganzen Nachmittag über beim Tennis reinschnuppern. Thomas Mang zeigte den Interessierten die Grundlagen der Sportart.

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