Mit 30 Firmen und Institutionen rund um die Bereiche Bauen, Sanieren, Renovieren, Energie und Nachhaltigkeit sowie Finanzieren hat das 13. Immobilienforum der Donau-Iller Bank einen Teilnahmerekord bei den Ausstellern erzielt. Offenbar hat sich die Fachmesse mit dem  Motto „Lebensträume werden Lebensräume“ zu einer Marke in Ehingen und der Region etabliert.

Entgegen der Befürchtungen, das schlechte Wetter würde viele Besucher abhalten, zeigten sich die Aussteller mit der Resonanz zufrieden. Vor allem gestern Nachmittag war die Lindenhalle gut gefüllt. Organisator Thomas Freudenreich von der Donau-Iller Bank freute sich: „Auch das 13. Immobilienforum kann sich in die Erfolgsgeschichte der Fachmesse einreihen.“ Die Bank setze auf Klasse statt Masse, sprich auf Zeit für Beratung. Das zahle sich aus.

Bei der Eröffnung am Samstag zog Jost Grimm vom Vorstand des Ehinger Bankhauses Bilanz. „Wir haben in den zwölf Auflagen viel ausprobiert und geändert. Gleich geblieben ist aber immer unsere Zielsetzung, die Regionalität mit hier verwurzelten Firmen zu erhalten.“ Den Erfolg der Donau-Iller Bank begründete er mit der Bilanzsumme von 1,1 Milliarden Euro und 800 Millionen Euro Kundenausleihen. Die geplante Fusion mit der Raiffeisenbank Ehingen-Hochsträß im Juni solle den Standort weiter stärken.

Als Novum bezeichnete Jost Grimm, dass beide Banken nahezu dasselbe Einzugsgebiet haben, sich dabei in den Filialstandorten nicht doppeln, was eine ideale Basis für eine Fusion zum Wohle der Kunden darstelle. „Die Fusion ist eine historische Chance“, befand er. An die anwesenden Firmenchefs gewandt, die oftmals bei beiden Banken Konten hätten, warb er schmunzelnd: „Nach der Fusion bräuchten Sie nur noch ein Konto und könnten so doppelte Gebühren sparen.“ Für die Kunden veränderten sich die Zusammenarbeit und der Service der zwei Banken nicht. Allerdings könnten intern regulatorische Aufgaben zusammengelegt werden, was eine erhebliche Kosteneinsparung mit sich bringe.

Immer mehr Wohneinheiten

„Das ist ein Gebot der Vernunft, um diesen Standort zu stärken“, sagte Oberbürgermeister Alexander Baumann zur geplanten Verschmelzung beider Ehinger Genossenschaftsbanken. Begeistert zeigte sich Baumann von dem breiten Angebot – „alles von Firmen aus unserer starken Wirtschaftsregion“, merkte er stolz an. Die Stadt Ehingen leiste ihren Beitrag mit der Erschließung von Bauland und der Genehmigung von Wohneinheiten, um das Handwerk in Ehingen und dem Umland zu stützen. 2014 habe es 43 Wohneinheiten gegeben, 2018 waren es 118. „Und dieser Trend hält weiter an“, sagte das Stadtoberhaupt.