Öpfingen Silberkranzorden verliehen

Die Geehrten Ilona Werner, Michael und Tina Missel mit Claudia Burkhardtsmayer und Alexandra Missel sowie der Vertretern des ANR-Präsidiums. Foto: Emmenlauer
Die Geehrten Ilona Werner, Michael und Tina Missel mit Claudia Burkhardtsmayer und Alexandra Missel sowie der Vertretern des ANR-Präsidiums. Foto: Emmenlauer
Öpfingen / RE 27.01.2014

Sehr gesellig verlief am Samstag der Zunftmeisterempfang der Öpfinger Donau-Ratzen. Zahlreiche Vertreter der Zünfte und Musikergruppen, die am Nachmittag beim großen Narrensprung durch die Donaugemeinde juckten, waren gekommen. Donau-Ratzen-Chefin Claudia Burkhardtsmayer und ihre Stellvertreterin Alexandra Missel hießen alle Abordnungen willkommen, auch das halbe Dutzend Funktionäre von Präsidium des Alemannischen Narrenrings (ANR) mit Vizepräsident Markus Stark an der Spitze. Mit von der Partie war Jürgen Fidler. Der Ordenchef vom ANR hatte einen handfesten Grund, nämlich die Ehrung der rührigen Donau-Ratzen Ilona Werber und Christina Keller mit dem Hästrägerorden sowie die hochkarätige Ehrung für Michael Missel mit dem Silberkranzorden. Betreuerin Gina samt ihren SG-Mädels Leonie, Christine, Lena, Sophie, Lilly und Gnader heizten dem närrischen Volk mit Tänzen ein. Die Öpfinger Lumpenkapelle brachte die Gäste mit schwungvollen Klängen auf Touren. Weil die Musiker unlängst über die kurze Strecke beim Narrensprung gewitzelt hatten, woraufhin die Ober-DonauRatze vorschlug, den Weg zwei Mal zu laufen, meinten die Musikanten, "nur wenn ihr einen Hubschrauber ranschafft". Den hatten die kreativen Ratzen natürlich besorgt, zwar im Miniaturformat, aber das galt auch. Wie Claudia Burkhardtsmayer den Gästen mitteilte, habe man in diesem Jahr wieder auf Gastgeschenke verzichtet, dafür Spenden für Mukoviszidosekranke erbeten. Hilde Mattheis lobte: "Es ist schön, wenn man Spaß und Verantwortung miteinander verbindet." Die SPD-Bundestagsabgeordnete freute sich über die Einladung: "Bei der Fasnet kann man ein Stück weit das vergessen, was das ganze Jahr an Narretei passiert." Und Bürgermeister Karl Lüddecke lobte die Donau-Ratzen für ihre stets hervorragende Organisation sowie für das Engagement der Gruppe in der Gemeinde außerhalb der Fasnet.