Ortschaftsrat Schwierige Namenssuche

Die Räte besichtigten den maroden Weg.
Die Räte besichtigten den maroden Weg. © Foto: Schultheiß
Ingstetten / Joachim Schultheiß 19.07.2018

Zum Ortstermin vor die Heinrich-Bebel-Halle hatte Ingstettens Ortsvorsteher Dieter Schmucker am Montagabend die Ortschaftsräte geladen. Gemeinsam nahmen sie das als Feldweg im Plan stehende Straßenstück, das von der L 240, an der Einfahrt zur Firma Lorenz vorbei bis zu der Sporthalle führt, in Augenschein. Das Straßenstück ist in einem sehr schlechtem Zustand. Ein Angebot zur Sanierung liegt vor. Kosten von etwa 70 000 Euro kämen auf die Stadt Schelklingen zu.

Diesen Betrag müsste Ingstetten als Mittel für den Haushalt 2019 anmelden, berichtete Schmucker. Zur Sanierung gehören ein neuer Unterbau, Belag, Randbefestigungen und Drainage. Insgesamt sind 104 Meter renovierungsbedürftig. Dass eine Sanierung des Weges geboten sei, darin waren sich die Ortschaftsräte einig. Dabei war es einigen Räten wichtig, dass die Fläche nicht versiegelt wird. Sie regten an – auch aus Kostengründen –, eine Pflasterung mit wasserdurchlässigen Steinen in Betracht zu ziehen.

Zweiter Bauabschnitt erst 2019

In der Heinrich-Bebel-Halle selber sind im Treppenhaus – nach dem Bühneneingang – Ausbesserungsarbeiten an den Wänden mit Silikon- und Acrylfugen nötig. Davon überzeugten sich die Ortschaftsräte ebenfalls vor Ort. Dafür sind etwa 2000 Euro nötig. Am Farrenstall in der Ortsmitte sollten zwei Fenster an der linken Giebelseite erneuert werden. Die Räten beschlossen nach einer Besichtigung, dafür ebenfalls Mittel zu beantragen. Nach dem Rundgang berichtete Schmucker bei der Sitzung im Rathaus, dass mit dem zweiten Bauabschnitt im Gebiet Angeleweg noch nicht begonnen wurde. „Das wird dieses Jahr auch nichts mehr“, sagte Schmucker. Die für 2018 genehmigten Mittel in Höhe von 500 000 Euro sollen daher im Haushalt 2019 wieder eingestellt werden. Für die durch die Baugebietserweiterung neu entstehende Straße galt es bei der Sitzung am Montag, einen Namen zu finden.

Intensiv diskutiert

Verschiedene Möglichkeiten wurden intensiv diskutiert. Ein Vorschlag lautete, sich an Namen von Bäumen zu halten. Eine Lindenstraße gebe es ja schon. Auch ein Obstwiesenweg stand zur Debatte. Außerdem wurde nach Namen berühmter Ingstetter Persönlichkeiten gesucht. Letztendlich einigten sich die Ortschaftsräte aber auf das offensichtlich Naheliegende. Die neue Straße soll „Untere Halde“ heißen. Einen Haldenweg und eine „Obere Halde“ liegen ja bereits direkt daneben.

E-Bike-Ladestation im Gespräch

Energie Der Vorschlag zur Einrichtung einer Ladestation für E-Bikes wurde mit Interesse aufgenommen. Man einigte sich aber darauf, zuerst den Rat von Experten des Landratsamts einzuholen. Ein Termin bezüglich Rad- und Wanderwegen steht laut Schmucker sowieso schon seit längerer Zeit aus. Er hoffe, dass dieser bald zustande komme.

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