Ehingen Schüler der Michel-Buck-Schule besuchen Firma Kupil

Christoph Hilker zeigte den Achtklässlern der Michel-Buck-Schule, wie bei der Firma Kupil Fenster und Türen produziert werden. Foto: Julia Deresko
Christoph Hilker zeigte den Achtklässlern der Michel-Buck-Schule, wie bei der Firma Kupil Fenster und Türen produziert werden. Foto: Julia Deresko
Ehingen / JULIA DERESKO 17.12.2013
Wie aus Plastikstangen Rahmen und schließlich verglaste Fenster werden, haben am Dienstag Schüler der Michel-Buck-Schule bei der Kupil erkundet.

Auf Erkundungstour haben sich am Montag zwei Klassen der Michel-Buck-Schule gemacht. Mit drei Lehrern ging es für die Achtklässler zur Firma Kupil. Das Ehinger Familienunternehmen, das Fenster und Türen fertigt, ist eines der sieben Bildungspartner der Michel-Buck-Schule. Für die Jugendlichen gab es vor Ort einiges zu sehen. Geschäftsführer Christoph Hilker führte mit einem Kollegen durch das Unternehmen. Direkt im Foyer sind die Produkte ausgestellt. Fenster mit dreifacher Verglasung und verschiedene Türen- und Rahmenmodelle waren ebenso zu sehen wie Ausschnitte, die zeigen, wie Fensterrahmen aufgebaut sind. Fasziniert waren die Schüler von einer Tür, die mit einem Fingerscan versehen ist. Ein Schlüssel wird damit überflüssig. Nur derjenige, dessen Fingerabdruck gespeichert ist, kann die Eingangstür öffnen.

Nach der Besichtigung ging es in die Produktionshalle, in der die Achtklässler erleben konnten, wie die Fensterrahmen gefertigt und verglast werden. Das Meiste wird bei Kupil mit Hilfe des Computers erledigt: "In der Firma gibt es kein Blatt Papier mehr", sagte Hilker. Zwischen 130 und 140 Scheiben werden in dem Unternehmen im Durchschnitt täglich produziert. Insgesamt 110 Mitarbeiter seien für die Firma tätig. 20 Montageteams mit jeweils zwei bis drei Kollegen kümmern sich darum, dass die Fenster und Türen ausgeliefert und montiert werden. "Die Firma wächst", sagte Hilker. "Wir werden dieses Jahr zwölf Millionen Euro Umsatz machen." Interessant dürfte es für so manchen sein, dass Kupil drei bis fünf junge Menschen im Jahr zum Glaser ausbildet.

Die Schule und die IHK als Partner wollen mit dem Programm die Schüler bei der beruflichen Planung unterstützen. Zehn Termine seien für einen Austausch zwischen Schülern und kleinen Betrieben in diesem Schuljahr eingeplant, wie Klassenlehrer Herbert Müller berichtet. Zwei große Arbeitsplatzerkundungen - wie gestern bei Kupil - gibt es zusätzlich.

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