Rechtenstein Schnitzer bestätigt

Kommandanten wurden in Rechtenstein bestätigt (von links): Christian Knupfer, Bernd Schnitzer, Romy Wurm und Ex-Kommandant Lothar Schmid. Foto: Gemeinde
Kommandanten wurden in Rechtenstein bestätigt (von links): Christian Knupfer, Bernd Schnitzer, Romy Wurm und Ex-Kommandant Lothar Schmid. Foto: Gemeinde
Rechtenstein / SWP 10.04.2014
Der Gemeinderat Rechtenstein hat sich ein Bild vom Zustand der Anlagen bei der Hayinger Straße und Burgstraße gemacht. Das Gremium hat auch Arbeiten für ein schnelleres Internet in Auftrag gegeben.

Nach den Fällarbeiten in Rechtenstein sollte der Parkplatz noch abgerecht, gereinigt und mit einem neuen Kiesbelag versehen werden. Davon haben sich die Gemeinderäte bei einer Besichtigung überzeugt. Die restlichen Äste müssen entfernt werden, und die Treppe, die zum Sommerberg führt, wird erneuert, wie Bürgermeisterin Romy Wurm berichtet. "Die alten Waschbetonstufen hängen komplett schief." Stattdessen werden Fertigbetonstuften eingebaut, zusammen mit einem neuen Holzgeländer. Der Straßenrand soll abgeschoben werden, die Straße selbst wird noch gekehrt. All dies wird Wurm in Auftrag geben. Die Holzerlöse durch die Fällarbeiten im Bereich der Hayinger Straße haben insgesamt knapp 1280 Euro gebracht.

Auch Rechtenstein hat die Firma Geodata (Westhausen) mit der Erstellung einer Analyse zur Breitbandversorgung und -infrastruktur beauftragt. Die Fachleute hatten den Gemeinden, die im Herbst dem neu gegründeten Verein für Medien und Breitbandversorgung beigetreten waren, ein Angebot über die Erhebung des Status Quo der Breitbandversorgung und -infrastruktur vorgelegt. Gleichzeitig soll eine Breitbandkarte erstellt werden. Der Gemeinderat will, dass auch Rechtenstein - nach den neu geltenden Bestimmungen, nach denen jetzt auch Gemeinden mit einer Internetgeschwindigkeit von mehr als 3 MBit/Sekunde Zuschüsse zum Ausbau erhalten können - rasch eine Verbindung mit Glasfaserkabel bekommt. Die Voruntersuchung kostet pauschal 1400 Euro.

Die Freiwillige Feuerwehr Rechtenstein hatte in der Jahreshauptversammlung, nachdem sich der bisherige Kommandant Lothar Schmid nicht mehr zur Wahl gestellt hatte, Bernd Schnitzer als neuen Kommandanten und Christian Knupfer als stellvertretenden Kommandanten gewählt. Der Gemeinderat hat nun dieser Wahl zugestimmt und sie bestätigt. Wurm gratulierte den beiden neuen Verantwortlichen der Wehr und dankte für die Bereitschaft, ein Amt zu übernehmen. Schnitzer wird im Herbst an den entsprechenden Schulungen, auch in der Feuerwehrschule Bruchsal, teilnehmen. Der bisherige Kommandant wurde nach 15 Jahren feierlich von der Gemeinde verabschiedet. Die Bürgermeisterin bedankte sich bei Schmid im Namen des Gemeinderats für die langjährige Tätigkeit als Kommandant. In dieser Zeit habe sich vieles verändert: Die Wehr erhielt einen Garagenneubau, Atemschutzgeräte und ein Feuerwehrauto.

Nachdem im Haushaltsjahr 2013 bereits für etwa die Hälfte der Wehrleute neue, bessere Einsatzkleidung für 5946 Euro von der Firma Denzel-Brandschutzservice angeschafft worden war, soll jetzt der Rest beschafft werden. Der Gemeinderat stimmte dem Kauf bei der Fachfirma einstimmig zu. Die Bürgermeisterin gab in der Sitzung außerdem bekannt, dass am Vormittag nach dem Einsatz eines Messwagens der Firma Alb-Elektrik der Schaden an der Straßenbeleuchtung - wie vermutet - im Gehweg in der Hayinger Straße gefunden werden konnte. Im Rahmen einer Eilentscheidung - zusammen mit dem stellvertretenden Bürgermeister Elmar Reitter - wurde die Fachfirma auch gleich mit der Reparatur - Aufbaggern des Gehwegs und Einbau einer neuen Muffe - beauftragt. Die Straßenbeleuchtung funktioniert nun wieder, doch hatten einige Glühbirnen zuvor Schaden genommen. Sie werden, wie die anderen defekten Birnen, im Lauf der nächsten Woche ausgetauscht.

Um auszuschließen, dass bei einem Schaden im Bereich der Hauptleitung die komplette Straßenbeleuchtung im Ort ausfällt, ist zu überlegen, ob im Gemeindehaus - neben der dortigen Absicherung - nicht auch ein Dämmerungsschalter und eine weitere Zeitschaltuhr eingebaut werden sollen. Wurm wird Kostenvoranschläge dazu einholen, wurde beschlossen. Der Kostenvoranschlag der Firma Alb-Elektrik für Messwagen und Bauarbeiten lag bei 1706 Euro. Durch die neuen Energiesparleuchten im Ort konnten heuer übrigens rund 250 Euro am Strom gespart werden.