Liebhaber deftiger Spezialitäten kamen am Sonntag beim Schlachtfest der Höllgrabahexa auf ihre Kosten. Die rund 20 Helfer hatten alle Hände voll zu tun, um die Besucher, die insbesondere um die Mittagszeit ins Gamerschwanger Dorfgemeinschaftshaus kamen, zu verwöhnen. Prall gefüllte Teller mit Schlachtplatten, Sied- und Kesselfleisch, Blut- und Leberwürstchen, Kraut und Bauernbrot sowie panierte Schnitzel mit Pommes fanden reißenden Absatz. Wohl auch wegen des zwar sonnigen, aber kühlen Wetters blieben viele nach dem Mittagstisch gleich noch zum Kaffeeplausch sitzen. Schließlich lockten selbstgebackene Kuchen und Torten. Die Narrenzunft hatte das Schlachtfest bereits zum zweiten Mal veranstaltet, davor lag das Traditionsfest in Verantwortung der Wanderfreunde, die sich aus Altersgründen allerdings zurückgezogen haben. "Wir wollten das Schlachtfest nicht sterben lassen und überdies einen Beitrag zum Dorfleben leisten", sagte Höllgraba-Chef Markus Kroll. Die 70 Mitglieder starke Narrenzunft ist auch sonst sehr aktiv, unter anderem beim heimischen Ball der Vereine oder bei der Ehinger Kirbe.