Schelklingen Schelklinger Blechbläserquintett feiert 25-jähriges Bestehen

Das Schelklinger Blechbläserquintett feierte mit einem Konzert sein 25-jähriges Bestehen.
Das Schelklinger Blechbläserquintett feierte mit einem Konzert sein 25-jähriges Bestehen. © Foto: Anne Laaß
Schelklingen / ANNE LAASS 05.11.2014
Mit Witz, Charme und Musik hat das Blechbläserquintett Schelklingen sein 25-jähriges Bestehen gefeiert. Für jeden Geschmack war etwas dabei.

"Danke, ihr seid ein tolles, fachkundiges Publikum" - mit diesen Worten und einem Augenzwinkern kommentierte Bernd Bloching den Applaus der Zuhörer. Das Schelklinger Blechbläserquintett um Lothar Sailer, Heinz Braun, Markus Illison, Bernd Bloching und Stefan Heuschmid hat am Sonntag auf erfolgreiche 25 Jahre zurückgeblickt. Die Musiker haben unter anderem den Vorsitzenden der Stadtkapelle Schelklingen, Wolfgang Bierer, "in den Hafen der Ehe gespielt", wie dieser selbst sagte. Bierer bedankte sich für das beispielhafte Engagement und ist "froh darüber, so klasse Musiker zu haben."

So hat das Bläserquintett vom Musikverein zwei Notensätze bekommen anlässlich des Jubiläums, verbunden mit der Hoffnung, die Musik beim Konzert in fünf Jahren aufführen zu können. Lothar Sailer führte mit Hintergrundinformationen zu den einzelnen Stücken durch den Abend und erklärte so manche Schwierigkeit beim Spielen. Das Konzert fand im Musikerheim der Stadtkapelle statt und konnte sich einer "großen Gästeschar" erfreuen.

Der erste Teil des Abends wurde durch Klassiker wie der "Suite No. 1" aus "Carmen" oder dem "Triumphmarsch aus Aida" gekennzeichnet. Für viel Applaus und Bravorufe des Publikums sorgte jedoch das Stück "Mouse and Friends 1", bei dem so mancher noch einmal seinen Kindheitserinnerungen nachgehen konnte. "Tom & Jerry" zauberte ein Lächeln auf die Gesichter der Erwachsenen und machte mit "Pippi Langstrumpf" oder "Paulchen Panther" deutlich, dass man doch immer ein Stück Kind bleibt.

Von den "Muppets" zu Gershwin und den Gefühlen eines Kamels bot der zweite Teil beinahe alles. Melancholie und Nachdenklichkeit kamen bei "What a wonderful world" und "Summertime" auf. Am Ende spielte das Quintett zwei Zugaben, darunter auch die Melodie des "Pink Panthers". Was klassisch begonnen worden war, endete auch dementsprechend, und zwar mit dem Beatles-Hit "Hey Jude".

Es gab auch eine Auszeichung: Hans Dietmar Münch erhielt für sein langjähriges Engagement im Quintett ein Geschenk. Bernd Bloching dankte zudem Schulleiter Jürgen Haas für die Übungsräume und Patricia Illison für ihre Pressearbeit.