Schelklingen Schelklingens Bilanz 2013 fällt positiv aus

SWP 07.11.2014

Viel besser als erwartet sieht das Finanzjahr 2013 in Schelklingen im Rückblick aus. Befürchtet worden war, dass die Stadt rund 2,2 Millionen Euro aus dem Vermögenshaushalt für die laufenden Geschäfte der Verwaltung zuschießen muss. Stattdessen konnten sogar rund 395 500 Euro an den Vermögenshaushalt überwiesen werden. Das berichtete Schelklingens Kämmerer Ulrich Ruckh am Mittwochabend, als er den Stadträten die Abrechnung des Jahres 2013 präsentierte. Ein Kredit von 1,5 Millionen Euro musste deshalb nicht aufgenommen werden. Die Schulden der Stadt konnten um rund 570 500 Euro getilgt werden. Ende 2013 lag der Schuldenstand Schelklingens bei rund 5,3 Millionen Euro. Das entspricht einer Pro-Kopf-Verschuldung von 777,08 Euro.

Die Verbesserungen im Haushalt kamen laut Ruckh vor allem durch deutlich höhere Gewerbesteuer-Einnahmen (plus 863 000 Euro) und höhere Einkommenssteuer-Zuweisungen an die Stadt (plus 230 000 Euro) zustande. Weil die Gewerbesteuer erst im vierten Quartal einging, musste die Stadt die Nachzahlung erst im Jahr darauf leisten, was das Ergebnis 2013 weiter verbesserte.

Sehr kritisch sahen es Ruckh und etliche Stadträte, dass ein Teil des besseren Abschneidens der Stadt auf 500 000 Euro Einsparungen bei den Unterhaltungsausgaben beruht. Dies seien Arbeiten, die notwendig, aber nur in die Zukunft aufgeschoben worden seien. Mit dem Ergebnis 2013 habe man zwar keinen Grund zu jammern, sagte der Kämmerer. Aber es helfe nichts - man müsse Sparkonzepte für Schelklingen erarbeiten. "Dieses Sparen wird nicht gehen, ohne dass es die Bürger spüren", sagte Ruckh.