Oberdischingen Rund ums Wasser: Werner Kreitmeier stellt neues Buch vor

AG 03.12.2012
"Heute ist für den Museumsverein Oberdischingen wieder ein besonderer Tag", mit diesen Worte eröffnete der Vorsitzende Werner Kreitmeier die Buchpräsentation "100 Jahre Wasserversorgung in Oberdischingen" am Freitagabend im Kultursaal des Rathauses.

"Heute ist für den Museumsverein Oberdischingen wieder ein besonderer Tag", mit diesen Worte eröffnete der Vorsitzende Werner Kreitmeier die Buchpräsentation "100 Jahre Wasserversorgung in Oberdischingen" am Freitagabend im Kultursaal des Rathauses. Ausführlich Detail präsentierte der Autor Werner Kreitmeier das 128 Seiten starke und mit 72 Abbildungen versehene Werk.

Auch Bürgermeister Benno Droste ließ es sich nicht nehmen, dem Museumsverein die Grußworte der Gemeinde zu überbringen. "Mit dem zweiten Band zur Oberdischinger Geschichte ist wieder ein Abschnitt unseres Dorfgeschehens niedergeschrieben worden. Ich wünsche dem Museumsverein weiterhin viel Erfolg und natürlich viele Leser", sagte er.

Bei der Erläuterung des Werkes brachte der Autor manchen der mehr als 50 interessierten Zuhörer zum schmunzeln. "Jeder kennt den Malefizschenk, die Kirche, das Kloster und so weiter - aber was hat Oberdischingen beim Wasser? Eine ganz einfache Antwort: Artesisches!" Eine artesische Quelle ist ein natürlicher Austritt aus einem gespannten Grundwasserleiter. Klingt kompliziert, wird aber alles im Buch ausführlich erläutert. "Wir haben hier in unserem Ort drei solche artesische Brunnen, die im Jahre 1835 durch einen Brunnenbohrer aus Heilbronn erbohrt wurden", so Werner Kreitmeier.

Auch beim Begriff der Wasserversorgung mit einer Teichelleitung sahen sich die Teilnehmer der Buchpräsentation fragend an. "Den Begriff erkläre jetzt absichtlich nicht, denn wenn ich jetzt alles erzähle, dann sagen sie: ,Jetzt woiß i scho älles und brauch des Buch jo nemme kaufa."

Nachdem sich Kreitmeier bei den vielen Unterstützern und Helfern, die zum Gelingen dieses Werkes beigetragen haben, bedankt hatte, startete der Museumsverein den Verkauf der ersten Exemplare.