Sanierung Rottenacker: Verzögerung bei Brückensanierung

Rottenacker / ben 21.08.2018

Die Sanierung der Brücke über die Donau bei Rottenacker (Landesstraße 257) dauert länger als geplant. Die Fertigstellung des ersten Bauabschnitts verzögert sich um rund zehn Tage. Das berichtet Dr. Daniel Hahn vom Regierungspräsidium Tübingen. Die Arbeiten werden nun voraussichtlich erst Ende August abgeschlossen sein. Geplant war, dass der erste Bauabschnitt am 20. August endet. Die bislang bestehende Verkehrsregelung bleibt so lange bestehen.

Die Verzögerung beruht laut Hahn darauf, dass eine Übergangskonstruktion aus Stahl nicht termingerecht geliefert wurde. Diese Übergangskonstruktion sei ein Stahlbauteil, das die Verbindung der Brücke zum Widerlager bildet. Diese Konstruktion sei aber inzwischen eingebaut, sie wird diese Woche einbetoniert. Nach dem Aushärten des Betons wird der Fahrbahnbelag aufgebracht.

Im Anschluss – am 31. August – beginne dann der zweite Bauabschnitt. Der dritte Bauabschnitt soll nach derzeitigem Stand Mitte der 37. Kalenderwoche (10. bis 14. September) beginnen, berichtet Hahn. Die gesamte Maßnahme soll dann spätestens am 21. September abgeschlossen sein.

Wie Hahn weiter mitteilt, gibt es derzeit auf mehreren Brückeninstandsetzungsbaustellen ähnliche Verzögerungen. Der Grund dafür sei, dass es für die Übergangskonstruktionen aus Stahl nur wenige Hersteller gibt und diese derzeit überlastet sind infolge der vielen Sanierungsbaustellen.

Die Donaubrücke von Rottenacker wurde 1977 in Betrieb genommen. Das Land investiert jetzt 390 000 Euro, um das Stahlgerüst der Brücke zu sanieren. Dies diene der Verbesserung der Verkehrssicherheit und der Substanzerhaltung der Straßeninfrastruktur, hat das Regierungspräsidium mitgeteilt.

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