Ringen um die Querspange

SWP 06.07.2013

Streitfall Seit über 20 Jahren ist eine Verbindung zwischen der Bundesstraße 311 und Bundesstraße 30 bei Erbach ein strittiges Thema. Befürworter wie die Interessengemeinschaft Pro Querspange, darunter etliche Anwohner an der Erbacher Ortsdurchfahrt B 311, versprechen sich von der Querspange deutlich weniger Schwerlastverkehr, weniger Verkehrslärm. Die IHK hält den Bau der Querspange für unabdingbar, dieser habe nicht nur örtliche Bedeutung, die Querspange stärke die Leistungsfähigkeit der B 311 als überörtliche und überregionale West-Ost-Achse.

Gegner Kritik an der planfestgestellten Variante 3.6 der Querspange kommt vor allem vom BUND und den Erbacher Ortsteilen Donaurieden und Dellmensingen. Die beiden Ortsteile sind von diesem Trassenverlauf am stärksten betroffen: Die Querspange soll südlich von Donaurieden von der B 311 in östlicher Richtung abzweigen, Dellmensingen südlich umfahren und an die B 30 angeschlossen werden. Über die Jahre waren etliche Varianten in der Diskussion - von 1a bis 3.1. Keine war unstrittig.

Urteil schwarz auf weiß