Schulabschluss – und dann? Hilfe bei der Orientierung in der Fülle an Ausbildungs­möglichkeiten in der Region bietet am kommenden Freitag, 24. Januar, der Regionale Ausbildungstag in Munderkingen. Wie Organisator und Stadtrat Waldemar Schalt berichtet, sind bei der neunten Auflage insgesamt 46 Unternehmen und sieben weiterführende Schulen dabei. Sie werden sich von 9 bis 15.30 Uhr in der Donauhalle, im Gymnastikraum und auf dem Parkplatz den Messebesuchern vorstellen. „Damit sind wir an der absoluten Grenze der Platzmöglichkeiten angekommen“, betont Schalt. Einigen Firmen hätten er und sein Team in diesem Jahr sogar eine Absage erteilen müssen.

Wichtiger Termin für Eltern, Schüler und Betriebe

Veranstaltet wird der Regionale Ausbildungstag von der Stadt Munderkingen unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Dr. Michael Lohner. Im Laufe der Jahre hat sich die Messe zu einem wichtigen Termin für Eltern, Schüler und Betriebe aus der Raumschaft entwickelt. „Die Plätze beim Regionalen Ausbildungstag sind begehrt“, sagt Schalt. Er freut sich sehr über das große Engagement der regionalen Unternehmen: „Es ist toll, dass sie sich so intensiv um Nachwuchs bemühen.“ Toll – und wichtig. Denn immerhin gehe es um die Fachkräfte der Zukunft.

Ausbildung ist keine Einbahnstraße

Waldemar Schalt ist überzeugt davon, dass Jugendliche und junge Erwachsene auf ihrem beruflichen Weg Unterstützung benötigen. „Der berufliche Anfang der Ausbildung ist der Weg zu allen Zielen“, ist er überzeugt. „Hier gibt es keine Einbahnstraße, denn nach der Ausbildung steht einem alles offen.“

Unternehmen von A bis Z vertreten

Außer einer weiteren Tätigkeit im Ausbildungs- oder einem anderen Unternehmen sind eben auch der Besuch einer weiterführenden Schule oder die Aufnahme eines Studiums denkbar. Der Regionale Ausbildungstag soll genau das aufzeigen – und als Plattform Kontakte zwischen jungen Menschen und ausbildenden Betrieben ermöglichen. Die Vielfalt der Unternehmen und Einrichtungen, die sich in Munderkingen präsentieren, ist groß. Von der ADK GmbH für Gesundheit und Soziales bis hin zum Zentrum für Gestaltung in Ulm ist von A bis Z alles dabei. Handwerksbetriebe und Gewerbetreibende aus der Raumschaft sind ebenso vor Ort wie Polizei, Bundeswehr und die Forst BW. Die Handwerkskammer Ulm stellt sich vor, erstmals ist die Akademie für Gesundheitsberufe der Uni Ulm mit im Boot. Weiterführende und Berufsschulen aus Ulm, Ehingen, Riedlingen und Biberach geben Einblicke in ihr Bildungsangebot.

Im Außenbereich stehen drei Busse: Der Info-Truck des Verbands der Metall- und Elektroindustrie Baden-Württemberg, der Baubus der Bauwirtschaft Baden-Württemberg und das Gastro­mobil geben zum Teil interaktive Einblicke in die verschiedenen Ausbildungsberufe dieser Bereiche.

Die Planungen für 2021 starten schon bald

Wie der Regionale Ausbildungstag in Munderkingen angesichts des riesigen Zuspruchs von Firmenseite zukünftig gestaltet werden soll, muss sich zeigen. „Die Vorbereitungen für das nächste Jahr beginnen kurz nach der diesjährigen Messe“, sagt Waldemar Schalt. Dann wird das Organisationsteam auch besprechen, wo sich das Angebot weiter verbessern lässt und was vielleicht künftig anders gestaltet werden soll. Anmeldeschluss für alle, die 2021 dabei sein wollen, ist dann bereits Ende Juli, sodass nach den Sommerferien gezielt geplant werden kann.

Weitere Informationen zum Regionalen Ausbildungstag, einen Lageplan mit allen Ausstellern sowie Tipps rund um das Thema Ausbildung und Bewerbung gibt es unter http://www.munderkingen-ausbildung.de

Lohner: „Schulen haben sich sehr gut entwickelt“


Erfolgreich „Sowohl die Schule an der Donauschleife als auch das Sozialpädagogische Bildungs- und Beratungszentrum SBBZ in Munderkingen haben sich im vergangenen Jahr sehr gut entwickelt“, sagt Bürgermeister Dr. Michael Lohner. So habe das Schulzentrum insgesamt mit steigenden Schülerzahlen ins neue Schuljahr 2019/2020 starten können.

Intensiv Zahlreiche Bildungspartnerschaften und eine Berufseinstiegsbegleitung zeigten den Jugendlichen frühzeitig Wege auf, um im Berufsleben Fuß zu fassen. Das Thema Berufsorientierung werde in den Schulen intensiv behandelt.

Vielfältig Mit dem Glasfaseranschluss für das Schulzentrum verfügten die Schulen ab sofort über optimale Voraussetzungen für die Arbeit mit modernen Technologien, sagt Lohner. Stolz macht ihn auch, wie vielfältig die Schüler arbeiten: Gemeinschaftsprojekte etwa in den Bereichen Technik, Kultur und Soziales runden das Angebot ab; immer wieder sind Munderkinger Schüler mit ihren Beiträgen bei Wettbewerben erfolgreich.