Debatte Partnerschaft mit Mike ist ein Thema

Ingstetten / ben 11.06.2018

Die Partnerschaft Ingstettens mit Mike in Ungarn hat die Ortschaftsräte in ihrer Sitzung am Donnerstag beschäftigt. Die Ortsverwaltung hatte zuvor an alle Haushalte einen Fragebogen verteilt, mit dem die Bürger ihre Meinung zur Partnerschaft äußern konnten. Von 140 Fragebögen waren aber nur zehn zurückgekommen, berichtete Ortsvorsteher Dieter Schmucker.

Auch das Interesse an einer Fahrt nach Mike an Fronleichnam war überschaubar: 13 Bürger hatten sich gemeldet und wollten teilnehmen. Angesichts der schwachen Resonanz fand die Fahrt nicht statt. Seit 2016 besteht wieder eine Einladung an die Ingstetter, nach Mike zu kommen.

Ins Leben gerufen hatte die Partnerschaft zu Mike der frühere Ortsvorsteher Josef Hagel. Er hatte in dem Ort in Ungarn seine letzten Lebensjahre verbracht. Der Ortschaftsrat hat nun beschlossen, dass es im Herbst eine Informationsveranstaltung zur Partnerschaft im Clubraum der Heinrich-Bebel-Halle geben soll. Dabei soll beraten werden, ob und wie die Freundschaft mit dem ungarischen Ort weitergeführt werden soll. Zwischen einzelnen Familien aus Mike und Ingstetten gebe es immer noch Verbindungen, man besuche sich auch gegenseitig, berichtete Ortsvorsteher Schmucker.

Außerdem genehmigten die Ortschaftsräte einen Zuschuss über pauschal 150 Euro für die Ministranten; sie wollen in diesem Sommer nach Rom fahren.

Eine Bauvoranfrage, die bereits im Umwelt- und Technikausschuss des Gemeinderats besprochen worden war, beschäftigte ebenfalls den Ortschaftsrat.  Dem Abbruch eines Wohnhauses mit Scheune in der Heinrich-Bebel-Straße 7 samt Neubau eines Wohnhauses mit drei bis vier Wohneinheiten stimmten die Räte zu.

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