Erbstetten Ortsstraße und besseres DSL: Erbstetten stellt Haushaltsliste auf

Erbstetten / RAINER SCHÄFFOLD 09.07.2013
Der Ausbau der Ortsdurchfahrt Erbstetten steht an erster Stelle der Anmeldeliste des Ehinger Teilorts für den städtischen Haushalt 2014.

Obwohl das Gremium nicht beschlussfähig war - gerade drei der sieben Ortschaftsräte waren am Freitag anwesend -, hat der Ortschaftsrat Erbstetten getagt und beschlossen. Ein Mitglied habe sein verspätetes Erscheinen angekündigt gehabt, sei dann aber doch nicht mehr gekommen, sagte Ortsvorsteher Peter Münch. Im "Umlaufverfahren" wollte Münch gestern die Beschlussfähigkeit nachträglich herstellen, sagte er. Das heißt: das Votum der am Freitag abwesenden Räte telefonisch einholen. Mindestens zu viert muss der Rat für die Beschlussfähigkeit sein.

Der Ausbau der Ortsdurchfahrt steht an erster Stelle der Anmeldeliste des westlichsten Ehinger Teilorts für den städtischen Haushalt 2014. In diesem Zusammenhang habe der Rat auch einen Brief an Oberbürgermeister Alexander Baumann verfasst, in dem darum gebeten werde, die vorgesehene Reihenfolge bei den Sanierungen der Ortsdurchfahrten auf der Alb einzuhalten. Nach Granheim (im Bau) und Frankenhofen, das fürs kommende Jahr geplant ist, müssten dann laut Münch erst Erbstetten und dann Dächingen folgen.

An zweiter Stelle der Liste hat der Rat die Sanierung des Daches des Dorfgemeinschaftshauses gesetzt, an Nummer drei folgt eine Erweiterung der Sitzgruppe an der Lauter-Brücke im Wohnplatz Unterwilzingen. Die Bänke und Tische, die dort bereits aufgestellt sind, reichten nicht aus, weil diese oft von vielen Menschen genutzt werden, sagte Ortsvorsteher Münch.

Thema im Ortschaftsrat war auch die DSL-Versorgung in Erbstetten und Unterwilzingen, die unzureichend sei, wie Münch sagte. Auch zu diesem Thema habe der Rat daher ein Schreiben an die Stadtspitze aufgesetzt, sie möge doch einen Zuschuss aus einem auslaufenden Landesprogramm beantragen. Eventuell könne so eine schnelle Internet-Versorgung über Satellit realisiert werden, die laut Münch etwa 15 000 bis 20 000 Euro kosten würde.

In die Hausordnung des Dorfgemeinschaftshauses ist ein Passus aufgenommen worden, der die Haftung der Gemeinde auch für mitgebrachte Gegenstände ausschließt.