ORTSCHAFTSRAT RISSTISSEN - KURZ BERICHTET

JB 30.01.2014

Rückblick auf 2013

Ortsvorsteher Siegfried Hummel ließ zu Beginn der Sitzung des Ortschaftsrats das vergangene Jahr Revue passieren und nannte einige Zahlen und Daten. So seien 2013 in Rißtissen zehn Geburten und neun Sterbefälle zu verzeichnen gewesen. Ein Ehepaar habe das Fest der Eisernen Hochzeit begehen können, ein anderes Diamanthochzeit gefeiert. Sieben Menschen im Ort seien älter als 90 Jahre geworden. Ein Höhepunkt des vergangenen Jahres sei die Jubiläumsfeier "1175 Jahre Rißtissen" gewesen, die im November stattfand. "Es hätte vielleicht noch ein paar mehr Leute vertragen."

Denkmalpflege geregelt

Wie Ortsvorsteher Hummel berichtete, werden künftig die Gemeindearbeiter in Zusammenarbeit mit der Stadtgärtnerei das Kriegerdenkmal und das so genannte Franzosengrab pflegen. Bislang waren die Anlagen von Privatleuten gepflegt worden.

Keine Einladungen

Enttäuscht zeigte sich Ortsvorsteher Hummel darüber, dass er weder zur Verpflichtung des neuen Oberdischinger Bürgermeisters Fritz Nägele noch zur Verabschiedung des Griesinger Bürgermeisters Ulrich Oberdorfer eine Einladung erhalten habe. Rißtissen arbeite mit den Gemeinden in vielen Bereichen zusammen. "Bei manchen Bürgermeistern sind die Ortsvorsteher doch die kleinen Lichtle."

Lob für Straßensanierung

Wie Siegfried Hummel berichtete, sei über die Sanierung der Straße in Richtung Laupheim viel diskutiert worden. Die Bankette wurden saniert. "Ich denke, so schlecht ist das gar nicht", meinte Hummel. Derzeit sehe man kaum noch Spiegelscherben, die von Unfällen zeugen. Ortschaftsrat Johannes Braun meinte: "Es ist ein Stück Sicherheit." Außerdem seien die nun erledigten Arbeiten ein deutliches Zeichen dafür, dass mit der Straße mittelfristig etwas passieren werde.

Feldweg geteert

Der Ortsvorsteher informierte, dass kurz vor Weihnachten der Feldweg entlang der Friedhofsmauer geteert worden sei. Eigentlich habe der Ortschaftsrat sich gewünscht, den Weg vier Meter breit anzulegen. Nun sei er jedoch nur auf einer Breite von dreieinhalb Metern geteert worden. Außerdem habe man sich vorgestellt, den Weg bis hin zu den bestehenden Häusern zu richten. Eine Abnahme sei noch nicht erfolgt. Nach einer Verkehrsschau müsse noch festgelegt werden, wie an dieser Stelle die Verkehrsregelung aussehen soll. Dies sei wichtig für die Friedhofsbesucher.

Viel Polizei im Ort

Ortsvorsteher Siegfried Hummel wies darauf hin, dass derzeit sehr viel Polizeifahrzeuge im Ort unterwegs seien. Die Beamten führen nicht nur Streife, sondern kontrollierten auch. Im Ortschaftsrat wurde gemutmaßt, dass dies im Zusammenhang damit stehe, dass in Laupheim nun ein Verkehrskommissariat seinen Standort hat.

Wahl: Noch ungewiss

"Im Moment kann ich das noch nicht sagen", sagt Ortsvorsteher Siegfried Hummel auf die Frage, ob er bei der Kommunalwahl erneut für den Ortschaftsrat kandidieren wird. Eigentlich habe er gedacht, aufzuhören. Derzeit gebe es aber noch niemanden, der die Freie Bürgerliste übernimmt. "Ich kann meine Leute auch nicht hängen lassen", sagt Hummel. Es sei ein Ziel, den Wählern mindestens zwei Listen - die CDU stellt eine dieser Listen - präsentieren zu können.