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Kommunalwahl
Nasgenstadt / CHRISTINA KIRSCH  Uhr
Die Verpflichtung der neuen Ortschaftsräte stand im Mittelpunkt der konstituierenden Ortschaftsratssitzung in Nasgenstadt.

„Bei uns ist alles wie gehabt“, verriet Ortsvorsteherin Heike Heinrich vor der Sitzung des Ortschaftsrats in Nasgenstadt. Nach und nach trudelten die bekannten Gesichter am Rathaus ein und genossen vor der Sitzung noch die abendlichen Sonnenstrahlen auf dem Bänkle vor dem Rathaus.

In der Sitzung gab es jedoch trotzdem Veränderungen. Manche Ortschaftsräte nahmen gemäß ihrer Stimmenzahlen bei der Kommunalwahl neue Plätze ein. Ortsvorsteherin Heike Heinrich verpflichtete die Ortschaftsräte mit Handschlag auf die Verpflichtungsformel, die sie dem Gremium zuvor vorgelesen hatte. Die Räte unterschrieben ihre Verpflichtung auf der Niederschrift.

Stets gut zusammengearbeitet

Heike Heinrich stellte sich zur Wiederwahl als Ortsvorsteherin. Sie umschrieb die Tätigkeiten der vergangenen Amtsperiode wie die Kindergartenerweiterung und die Instandsetzung von Feldwegen. Auch der Zebrastreifen am Gollenäcker, um den das Dorf seit langem gekämpft hatte, wurde erwähnt. Sie habe mit dem Gremium stets gut zusammengearbeitet, sagte Heike Heinrich und bedankte sich für das große Engagement.

In einer geheimen Wahl, bei der die Wahlurne im Nebenzimmer aufgestellt wurde, wählten die Ortschaftsräte Heike Heinrich erneut einstimmig für fünf Jahre als Ortsvorsteherin. Sie wolle stets zum Wohle der Bürger arbeiten, bedankte sie sich. Auch die geheime Wahl von Peter Bausenhart als Stellvertreter fiel einstimmig aus.

In der Sitzung wurde Paul Kinzelmann für seine 20-jährige Tätigkeit als Ortschaftsrat mit einer Urkunde und dem silbernen Verdienstabzeichen des Landes geehrt. Er fülle sein Ehrenamt voll und ganz aus, sagte Heike Heinrich und beschrieb Paul Kinzelmann mit einem Zitat: „Autorität ist das Vermögen, die Zustimmung anderer zu gewinnen.“ Es schloss sich eine nichtöffentliche Sitzung an.

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