Eine Anerkennung für die Oberschaffnei, jeweils eine Anerkennung sowie eine Auszeichnung für Umbauten in Oberstadion: Diese Projekte im Verbreitungsgebiet gehören zu den Gewinnern des Sanierungspreises „Vorbildliche Innenentwicklung“, den der Alb-Donau-Kreis zum zweiten Mal seit 2011 verliehen hat. Landrat Heiner Scheffold hat gestern im Kreistag die Auszeichnungen überreicht.

Das fertige Objekt beweise, dass das historische Gebäude wie geschaffen für die Nutzung als Bürgerhaus war – so bewertete die Jury das Projekt Oberschaffnei. Die Anerkennung ist mit 500 Euro verbunden. Ideenreichtum und Sachverstand seien die wichtigsten Garanten für das Gelingen dieses Vorhabens gewesen. Das Objekt leiste „einen besonderen Beitrag für den Auslobungswettbewerb“ und sei daher bedacht worden, heißt es  weiter.

Eine Auszeichnung und 1500 Euro Preisgeld gingen nach Oberstadion an Renate und Robert Winghart, die ein landwirtschaftliches Ökonomiegebäude in Wohnraum umgenutzt haben. Der Gebäudetyp Scheune sei durch den Erhalt des abgeschleppten Vordachs noch ablesbar, ist die Begründung. Das Projekt zeige, wie „alte und neue Bauteile zu einem Ganzen verschmolzen“ werden könnten. Nach Oberstadion an Andrea Freudenreich ging eine weitere Anerkennung, verbunden mit 500 Euro: In eine ehemalige Scheune war eine barrierefreie Wohnung eingebaut worden. Die Jury lobte hier die geschickte Planung, die das Äußere des Gebäudes kaum verändert habe. Insgesamt hat der Kreis je fünf Auszeichnungen und Anerkennungen verliehen, 20 Bewerbungen waren eingegangen. ff