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Früher Rettungskräfte mussten vor 1999 allein mit den Belastungen fertig werden. Angehörige von Schadensereignissen waren sich selbst überlassen. Es sei denn, ein Pfarrer hatte Zeit, die Polizei beim Überbringen der Todesnachricht zu begleiten.

Heute Die Notfallseelsorge Ulm/Alb-Donau-Kreis wurde am 31. Dezember 1998 samt Festakt offiziell im Ulmer Rathaus gegründet. Mittlerweile leisten nach einem festgelegten Jahresdienstplan 30 Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger diesen Dienst.

Und zwar alle ehrenamtlich, deshalb kostet es auch nichts. Zwar gibt es für die Fahrt mit dem eigenen Auto zum Einsatzort Kilometergeld. Jedoch lassen sich etliche Notfallseelsorger von der Feuerwehr fahren, in deren Personenwagen - natürlich ohne Blaulicht.

"Nicht stören beim Weinen"