Gemeinderat Nominierung für ein verantwortungsvolles Amt

Robert Rewitz mit dem Lageplan des Feldwegs.
Robert Rewitz mit dem Lageplan des Feldwegs. © Foto: Schultheiß
Altheim / Joachim Schultheiß 16.07.2018

Durch eine außerordentliche Schuldentilgung wird Altheim zum Ende des Jahres komplett schuldenfrei sein. Das berichtete Bürgermeister Robert Rewitz den Gemeinderäten in Altheim am Donnerstag. Der Prüfungsdienst des Landratsamtes hat zudem die Gesetzmäßigkeit des Altheimer Haushalts für das Jahr 2018 bestätigt. Rewitz las dem Gremium dazu das entsprechende Schreiben vor. Der Alb-Donau-Kreis hat Altheim etwa 500 Euro an Wahlkosten aus der vergangenen Bundestagswahl erstattet, teilte Rewitz weiter mit.

Feldwege entwidmet

Miriam Pascarella steht für Altheim auf der Vorschlagsliste zur Schöffenwahl. Die Altheimer Gemeinderäte haben das einstimmig entschieden. Die Gemeinde hatte für die Liste des Amtsgerichtsbezirks Ehingen einen Bewerber zu benennen. Zwei Bewerbungen dafür waren bei der Ortsverwaltung eingegangen. Nachdem die Gemeinderäte die Bewerbungen unter dem vorübergehendem Ausschluss der Öffentlichkeit zunächst vorab sichteten, stimmten sie dann öffentlich in der Reihenfolge des Bewerbungseingangs darüber ab. Da das Ergebnis für Miriam Pascarella einstimmig ausfiel, musste über die zweite eingegangene Bewerbung nicht mehr abgestimmt werden.

Bürgermeister Rewitz betonte, welche verantwortungsvolle und durchaus auch belastende Aufgabe eine Tätigkeit als Schöffe sei. Von einer Wahlkommission werden die neuen Schöffen für die Jahre 2019 bis 2023, somit für fünf Jahre, in den nächsten Monaten gewählt.

Weiter befassten sich die Gemeinderäte mit der Entwidmung eines Teilstücks des Feldwegs in der Sandgrube Altheim. Robert Rewitz zeigte dazu eine Karte des Flurstücks. Dieser Feldweg existiert bereits nicht mehr, was die Entwidmung erforderlich machte. Ebenfalls entwidmet wurde zudem ein Teilstück des Gemeindeverbindungswegs zwischen Altheim und Allmendingen, das sich über zwei Flurstücke erstreckt. Notwendig geworden  war diese Entwidmung durch eine Ausdehnung des Betriebsgeländes des Allmendinger Zementwerks. Beiden Entwidmungen stimmte der Gemeinderat einstimmig zu.

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