Emeringen Neuer Ortskern und mehr Kinder für Emeringen

Emeringen / SWP 08.01.2015
Die Gemeinde Emeringen soll sich in diesem Jahr innen und außen verändern, sagt Bürgermeister Josef Renner in seinem Rück- und Ausblick.

Die Bürger von Emeringen können seit Februar 2014 Daten etwa 100 Mal schneller vom Internet herunterladen. Diesen Anschluss an schnelles Internet nennt Bürgermeister Josef Renner als wichtigstes Ereignis des vergangenen Jahres in der kleinsten Gemeinde im Alb-Donau-Kreis. Mit Geschwindigkeiten von bis zum 50 Mbit pro Sekunde sei der bis dahin "untragbare Zustand" beendet, der Betriebe, Landwirtschaft und private Nutzer behindert habe.

Ein wichtiges Projekt sei auch die Sanierung der Aussegnungshalle gewesen. Das 1972 errichtete Gebäude bekam 2014 ein komplett neues Flachdach, neue Fenster wurden eingebaut, das gesamte Haus erhielt außen wie innen einen neuen Anstrich. Eindringendes Wasser hatte Schäden an den Decken und Wänden verursacht.

Für die nahe Zukunft stehe der Austausch der Straßenbeleuchtung an. Im gesamten Ortsbereich, ausgenommen die Ortsdurchfahrt und die Brunnenstraße, sollen die vorhandenen Leuchten durch stromsparende LED-Leuchten ersetzt werden, dadurch könne bis zu 80 Prozent Energie eingespart werden.

Die Innendorfentwicklung nennt Renner als vordringliche Aufgabe für 2015. Im Baugebiet Stockbrunnen stehe nur noch ein Bauplatz zur Verfügung. Die Gemeinde will weiterhin für ihre Bürger, aber auch für Auswärtige kostengünstige Bauplätze zur Verfügung stellen. Zudem soll der Ortskern neu gestaltet werden, und mit Unterstützung der Flurbereinigungsbehörde die Form der Flurstücke den heutigen Ansprüchen angepasst werden - unter der Voraussetzung, dass die Eigentümer zustimmen. Als Wunsch für 2015 nennt Renner, "dass sich junge Familien von Emeringen für (mehr) Nachwuchs entscheiden".

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