Gundershofen/Sondernach Neue Urnengräber in beiden Teilorten

BERNHARD RAIDT 15.07.2015
In Gundershofen und Sondernach soll ein neues Konzept für Urnengräber umgesetzt werden. Das haben die Ortschaftsräte am Montag beschlossen.

Auf den Friedhöfen in Gundershofen und Sondernach sollen Urnengrabreihen angelegt werden. Sie sollen von der Friedhofsgärtner-Genossenschaft gepflegt werden. Das haben die Ortschaftsräte am Montagabend bei einer Stimmenthaltung beschlossen, berichtet Ortsvorsteherin Doris Holzschuh. In Gundershofen sei die Fläche für bis zu 18 Urnengräber vorbereitet. In Sondernach müsse noch nach einem geeigneten Platz für diese Grabform auf dem Friedhof gesucht werden.

Außerdem diskutierten die Räte über die Mittelanmeldung für den städtischen Haushalt. Dabei waren die Feldwege ein Thema, viele müssten neu gerichtet werden, war die Meinung der Räte. Auch etliche marode Straßen kamen zur Sprache: die Feldsteige in Gundershofen etwa oder die Tiefenhüler Steige in Sondernach, bei der ein Drittel der Straße bereits ausgeschwemmt sei. Auch in der Kohlplatte in Sondernach sei etwas zu richten, genau so wie im Müllersteigle in Gundershofen. Ortsvorsteherin Holzschuh will jetzt mit Bauamtsleiter Markus Schmid die Straßen besichtigen und beraten, welche Mittel dafür gebraucht werden. Defekt sind außerdem Ofen und Boiler im Feuerwehrhaus und der Rasenmäher für den Friedhof in Gundershofen.

Nach einer Diskussion um Hundetoiletten im Ortsgebiet vertagten die Räte diesen Punkt. Zunächst soll geklärt werden, ob es Bedarf für solche Toiletten gebe. Es sei nicht klar gewesen, ob es sich lohnt, Hundetoiletten aufzustellen, berichtet Doris Holzschuh.

Besitzer von Hecken, die in Straßen und Wege ragen, werden von der Stadtverwaltung gebeten, diese zurückzuschneiden. Sollten sie der Aufforderung nicht Folge leisten, werde ein Unternehmen damit beauftragt, berichtete Ortsvorsteherin Holzschuh.

Die Behörden drängten darauf, dass das Holz im Steinbruch, das für das Funkenfeuer vorgesehen war, entfernt wird. Die Feuerwehr erledigte dies und erhielt eine Genehmigung, das Holz zu verbrennen. Ortsvorsteherin Holzschuh will jetzt einen Platz im Gemeindegebiet finden, wo das Holz für das Funkenfeuer gelagert werden kann.