Wirtschaft Neue Firma kommt nach Schelklingen

Bald mit neuer Firma? Das Schelklinger Gewerbegebiet an der Straße nach Ringingen.
Bald mit neuer Firma? Das Schelklinger Gewerbegebiet an der Straße nach Ringingen. © Foto: Raidt
Schelklingen / Bernhard Raidt 04.10.2018
Schelklingen steht vor der Ansiedlung eines größeren Betriebs. Die Verhandlungen seien abgeschlossen.

In Schelklingen soll sich ein neues Unternehmen ansiedeln. Die Verhandlungen darüber seien abgeschlossen. Es komme jetzt noch auf die Unterschrift an, sagte Bürgermeister Ulrich Ruckh im Gespräch mit der SÜDWEST PRESSE. Momentan gehe er davon aus, dass dies noch in diesem Monat der Fall sein soll. Es sei mit dem Unternehmen vereinbart worden, dann gemeinsam die Öffentlichkeit zu informieren.

Im Sommer hatten die Stadträte einer Änderung des Bebauungsplans fürs Industriegebiet Leimgrube/Breitlen zugestimmt – „weil eine konkrete Anfrage eines Investors vorlag“, wie es damals hieß. Aufgrund der Planänderungen darf eine Firma jetzt bis zu 26 Meter hohe Gebäude bauen – bisher waren nur höchstens 15 Meter zulässig gewesen.

Auch über die Nutzung der ehemaligen Munitionsdepots in Ingstetten laufen Gespräche, berichtete Ruckh – mit einem Investor und der Bundesanstalt für Immobilienangelegenheiten (Bima). „Unterschriftsreif ist aber noch nichts“, sagte der Bürgermeister. Man dürfe sich aber nicht vorstellen, dass das ein klassisches Gewerbegebiet auf der grünen Wiese werde. Die Bima hat zwei ehemalige Militärdepots mit rund 49 und 12 Hektar Größe auf Gemarkung Ingstetten übernommen. Das Recht auf die Bauleitplanung dort liegt bei der Stadt.

Die Stadträte haben vor kurzem die Weichen für die Anschaffung eines neuen Mittleren Löschfahrzeugs (MLF) für Hausen ob Urspring gestellt. Eine Unterstellmöglichkeit ist dort vorhanden. Der nächste Kauf eines Fahrzeugs ist dann laut Feuerwehr-Bedarfsplan für Gundershofen/Sondernach vorgesehen, und zwar in den Jahren 2019/20. Aktuell ist aber in den beiden Orten keine Unterstellmöglichkeit fürs neue Fahrzeug vorhanden. Deshalb sind im Haushalt der Stadt Mittel für die Überprüfung vorgesehen. Durch Baumaßnahmen soll ausreichend Platz geschaffen werden. Als nächstes ist laut Bedarfsplan dann Schmiechen bei der Fahrzeug-Anschaffung an der Reihe. Auch dort wird mehr Platz benötigt. Die Standorte müssten „ertüchtigt“ werden, sagte Ruckh. Das diskutierte, neue gemeinsame Feuerwehrhaus für Schmiechen und die Kernstadt ist aber vom Tisch. Der Gemeinderat hat sich der Empfehlung der Feuerwehr angeschlossen und bei der Bedarfsplanung auf Pläne für eine Zusammenlegung verzichtet.

Infozentrum: Weiter schwierig

Weiter eine „schwierige Geschichte“ ist laut Ruckh der Bau des neuen Info-Zentrums am Weltkulturerbe Hohler Fels. Zwar sei formal die Stadt Schelklingen verantwortlich. Es seien aber so viele Mitwirkende beteiligt – „da stößt man immer wieder auf Überraschungen“, sagt Ruckh. Es gebe da auch Signale, „die sich widersprechen“. Eine kleine Kommune wie Schelklingen sei da relativ hilflos. Eine entscheidende Frage sei der Standort des neuen Info-Zentrums, sagt der Bürgermeister. Er rechnet damit, dass die Stadt noch Jahre mit dem Thema beschäftigt sein wird.

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