Mit dem Einmarsch des Fanfarenzugs, gefolgt von der Zigeunerkapelle und dem Zigeunervolk, hat am Samstag in Allmendingen die Ausgrabung auf dem Rathausplatz begonnen, auf dem sich viele Zuschauer einfanden.  Das hohe Gericht hatte einberufen, um über eine Missetat zu verhandeln, die ein Zigeuner begangen haben sollte. Dieser konnte aber die ihm angelastete Tat – die Straßen von Allmendingen zwecks des schlechten Zustands mit schwarzer Farbe beschmiert zu haben – entkräften. Nach einigem hin und her wurde letztlich ein „Gelbkittel“ als Täter ausfindig gemacht.

Auf den Freispruch durch das hohe Gericht hin bekam das Zigeunervolk vom Allmendinger Rathauschef das Aufenthaltsrecht bis Fasnetsdienstag zugebilligt. Mit dem Zigeunerlied endete die Verhandlung und es begann ein Kinderumzug durch die Hauptstraße zur Zigeunerhalle, angeführt vom Fanfarenzug und den Piraten in ihrem Schiff. Ihnen folgten Drittklässler als „Zeichen Trick“ verkleidet und Kinder des Kindergartens St. Maria, die als Froschkönig kostümiert waren. Erkstklässler folgten als Emojis, von der Grundschule aus Weilersteußlingen hatten sich Kinder als Minions verkleidet.

Der Musikernachwuchs der Vereine Allmendingen und Grötzingen spielten im Zug, in dem die große Schar der Kesslertreiber mitzog. Als Grundschulzoo präsentierten sich die Zweitklässler den vielen Zuschauern am Umzugsweg. „Eule – Huhu“ schallte es wiederum von der kleinen Eulenschar des Kindergartens „Lube“ aus Weilersteußlingen.

Als Stimmungsmacher präsentierten sich D’Stoiböck aus Schmiechen, die auch auf der Straße sitzend für Stimmung sorgten. Ihnen folgten „Konfetti“ vom Kindergarten St. Michael aus Altheim, die „kleinen Zwerge“ der Krappelgruppe Allmendingen, sowie die „Cowboys und Indianer“ der vierten Klassen sowie die Regenbogenkinder vom Kinderhaus Don Bosco.

In der Festhalle von „Zigeunerlingen“ ging dann die Kinderfasnet mit Programm und einem als Indianer verkleideten Schultes weiter.