Region Nachfolge für Schockenhoff: Keine "Rochade"

Region / SAB 07.01.2015
"Eine schachbrettartige Rochade passiert nicht", sagt Thomas Bareiß zur Wahlkreis-Nachfolge von Andreas Schockenhoff. Der Vorsitzende des CDU-Bezirksverbandes Württemberg-Hohenzollern reagiert damit auf Äußerungen von Waldemar Westermayer und CDU-Mitgliedern in Ehingen.

Bareiß bezeichnete manche Aussagen als "wilde Spekulationen, die niemandem nützen". In wenigen Tagen soll ein erstes Gespräch mit den beiden CDU-Kreisverbänden Ravensburg und Ulm/Alb-Donau sowie den beteiligten CDU-Abgeordneten beginnen. Spätestens bis zum Landesparteitag in Ulm am 24. Januar wolle man die Nachfolge geregelt haben. Wie die aussieht, sei aber offen. Der Wahlkreis Ulm/Alb-Donau dürfe dabei aber nicht geschwächt werden.

Westermayer, der aus Leutkirch (Kreis Ravensburg) stammt, hatte in Ehingen, wie berichtet, offen gelassen, ob er in seinen Heimatwahlkreis wechselt oder die Arbeit in Ulm und im Alb-Donau-Kreis weiterführt. "Ich muss darüber nachdenken, es gibt Lösungsansätze, beide Wahlkreise müssen gut vertreten sein." Zugleich hatten CDU-Mitglieder in Ehingen gefordert, die Schockenhoff-Nachfolge der 25-jährigen Ronja Schmitt zu überlassen. Die Studentin aus Baden rückt laut Parteisatzung auf Schockenhoff nach. Im Dezember war spekuliert worden, Westermayer könnte statt Schmitt den Wahlkreis Ravensburg vertreten.

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