Party Munderkinger Donau-Open Air soll es auch 2016 geben

Munderkingen / INGEBORG BURKHARDT 13.07.2015
"Nächstes Jahr gibt es sicher das nächste Donau-Open-Air", erklärte Manuel Berndt alias Big Daddy. Weit mehr als 700 Gäste waren zu dieser Zeit schon da, weitere Fans strömten in den Bürgerpark.

"Die meisten Besucher kommen wohl aus der Region", meinte Manuel Berndt, nachdem er wortreich und routiniert die Umbaupause zwischen der Sängerin Carolin Dengler (caro) aus Ochsenhausen mit ihren Bandmitgliedern und der auf Afro-Roots-Reggae spezialisierten Gruppe "IOnDT & Friends" überbrückt hatte.

Er warb für die von der Stadt gesponserten 100 T-Shirts mit großen roten Löwen, die zugunsten des nächsten Donau-Open Air in der Donaustadt außer anderen Fanartikeln verkauft wurden, für kalte Getränke und Eis am Stand des Jugendhauses und von den Fußballerinnen des VfL gegrillte Speisen. Überall standen die Fans von Live-Musik in langen Warteschleifen an, andere wippten vor der Bühne im Takt von Pop, Reggae und Punk.

Nur für eines schien die Fan-Familie keine Zeit zu haben: Handy-Fotos ins soziale Netzwerk zu laden, um der Welt live zu zeigen, wie super die Party von Big Daddy X (dem Ex-Munderkinger Manuel Berndt), Philipp Stöhr, Michael Kreutle und Patrick Djerfi läuft. Doch bei 800 jungen Partygästen und ihrem Nachwuchs sahen die Veranstalter über dieses Manko gelassen hinweg, zumal diesmal die Stadt die Schlusszeit von 23 Uhr um zwei Stunden nach hinten geschoben hatte. Zudem war es noch so warm, dass es sich viele Konzertbesucher am Rain bis zum Ende auf Decken gemütlich machten, gut bewacht vom Sicherheitsdienst.

So saßen sie auch noch, als nach dem Warm-Up von Big Daddy der "DJ YelloD" und das Duo "Bassooka BROTHAZ" bewiesen, was mit Kreide am Boden stand: den "Löwen am Leben zu erhalten". Dafür hatten zu Beginn auch die Sängerin Mimi, die Formation "Unus", die Ulmer Band mit ihrem bekanntesten Song "Yalla - Gleiche Chancen Immer" sowie die Gruppe "Escandalos" (SkaPunk) gesorgt. Die Sängerin Mimi aus Biberach, die wegen eines anderen Termins eher wegmusste, wurde mit großem Sonderbeifall verabschiedet.

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