Elf Monate Freiheitsstrafe lautet das Urteil im Prozess gegen einen 31-Jährigen der einen früheren Freund und Prozess-Zeugen mit dem Tode bedroht hat. Die Große Strafkammer des Landgerichts Ulm im Prozess ordnete an, dass der Angeklagte in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht wird. Er leidet unter einer schizophrenen Erkrankung.

Der so genannte Urspring Mörder hatte 2006 einen Mitschüler an der Urspringschule in Schelklingen umgebracht. Für diese Tat wurde der Mann verurteilt und hatte seine Strafe verbüßt.

Vor Gericht stand er nun erneut, weil er Anfang des Jahres einen Zeugen von damals mit dem Tode bedroht hat. Für diese Tat sah das Gericht die Schuldfähigkeit des Schizophrenen als erwiesen an. Bei weiteren Attacken geht das Gericht von einer Schuldunfähigkeit aus.