Am Montagabend hat der Gemeinderat Verbesserungen für den Kreuzungsbereich der Landstraße 273 mit der Kreisstraße nach Hundersingen und der Ortsstraße nach Unterstadion beschlossen, gestern wurden sie bereits umgesetzt. „In regelmäßigen Abständen ereignen sich an diesem Knotenpunk schwere Verkehrsunfälle, der letzte im April dieses Jahres“, gab Bürgermeister Uwe Handgrätinger in der Sitzung des Gemeinderates zu bedenken. Hauptursache sei die Missachtung der Vorfahrt und hierfür sei ursächlich, dass die Fahrzeuge aus Richtung Unterstadion und Hundersingen im spitzen Winkel in  die Landstraße einfahren. Dadurch sei aus dem Auto heraus eine schlechte Sicht gegeben. Bei einer vom Landratsamt angeregten Verkehrsschau mit mehreren Fachleuten wurde darüber gesprochen, wie sich diese Situation verbessern ließe.

Angeregt wurde, aus Richtung Hundersingen die Fahrbahnmarkierung so zu optimieren, dass die Verkehrsinsel breiter wird, ebenso soll dies aus Richtung Unterstadion im Einmündungsbereich umgesetzt werden.  Dadurch stellen sich die Fahrzeuge in gerader Position zur Landstraße auf und somit ist die Sicht in beiden Fahrtrichtungen verbessert. Ferner sollen auf der Landstraße Mittelinseln vor den Abbiegespuren in beiden Fahrtrichtungen auf die Autofahrer als optische Bremse wirken. „Insgesamt wollen wir damit den Verkehr etwas verlangsamen“, erklärte Handgrätinger.

Auf der Landstraße sind in diesem Abschnitt 100 Stundenkilometer erlaubt. Eine Begrenzung der Geschwindigkeit werde bei dem vorhandenen Verkehrsaufkommen bestimmt nicht genehmigt, außerdem sei das schnelle Fahren nicht die Hauptunfallursache, sondern die schlechte Übersicht. Der Gemeinderat begrüßte die Maßnahmen und gestern Vormittag waren bereits Mitarbeiter des Straßenbauamtes vor Ort, um die rot-weißen Markierungen anzubringen. Die Gemeinde muss anteilig lediglich rund 3000 Euro übernehmen für die Arbeiten im Bereich der Hauptstraße.

Informiert wurde das  Gremium vom Bürgermeister über die Beteiligung von 3264 Euro an den Betriebskosten 2015 des Zweckverbandes interkommunales Gewerbegebiet; im Gegenzug erhält Unterstadion 6773 Euro Anteil an Grund- und Gewerbesteuer – finanziell ein Plus.

Das Ingenieurbüro Schranz wird für Unterstadion eine Löschwasserberechnung ausarbeiten, was 1400 Euro kostet. Von den Versicherungen werden mittlerweile Nachweise über vorhandenes Löschwasser verlangt.