Wahlkampf Martin Krämer will Bürgermeister werden

Martin Krämer ist Kandidat in Obermarchtal.
Martin Krämer ist Kandidat in Obermarchtal. © Foto: Krämer
Obermarchtal / Bernhard Raidt 13.01.2018
Martin Krämer bewirbt sich als Bürgermeister. Der 41-Jährige wohnt in Essen, will bei einem Wahlerfolg aber umziehen.

Martin Krämer will Bürgermeister von Obermarchtal werden, er hat die entsprechenden Unterlagen im Rathaus eingereicht. Der 41-Jährige kommt aus dem Ruhrgebiet, aus Essen. Dort lebt er mit seiner Frau und seiner achtjährigen Tochter. Süddeutschland kenne er von vielen Reisen. „Vor zwei Jahren haben wird dann Obermarchtal für uns entdeckt“, berichtet Krämer. Ein Rolle spielte, dass Kevin Wiest, mit dem er befreundet ist, Bürgermeister im nahen Oberstadion wurde. Die Entscheidung, sich in Obermarchtal zu bewerben, habe aber nichts mit Wiest zu tun. Der Entschluss sei unabhängig gefallen, der Wunsch, Bürgermeister zu werden, bestehe schon länger. Für ihn und seine Familie sei klar, dass sie der Großstadt den Rücken kehren und aufs Land gehen wollen. Sollte er gewählt werden, werde er nach Ober­marchtal ziehen. „Der Bürgermeister sollte im Ort wohnen“.

Positive Gespräche

Als stellvertretender Filialleiter einer Genossenschaftsbank habe er viel mit Behörden und Ämtern zu tun und übernehme immer wieder auch repräsentative Aufgaben. Er fühle sich für das Amt  gerüstet. Bereits seit Ende Dezember ist Krämer in Ober­marchtal aktiv. Er werde bis zur Wahl jedes Wochenende bis auf eines in der Gemeinde sein und die Gespräche mit den Bürgern suchen. „Die bisher geführten Gespräche empfand ich als sehr positiv“, sagt er. Auch ansonsten will er in drei Blöcken in der Gemeinde Wahlkampf machen. „Ich habe mir sehr viel Urlaub aufgespart, den ich für Obermarchtal einsetzen möchte“, sagt er. Es sei ihm wichtig, dass ihn die Bürger besser kennenlernen. Er möchte auch häufig Feste und Veranstaltungen im Ort besuchen.

Bei der Entwicklung der Ziele für Obermarchtal will Krämer die Bürger mit einbinden. Wichtig sei die Förderung des Tourismus. Da könnten mehr Sachen angeboten und mehr optimiert werden. „Obermarchtal ist ein toller Ort und hat viel zu bieten“, sagt er. Insgesamt sei Obermarchtal gut aufgestellt. Aber er werde noch auf die Gewerbetreibenden zugehen und nach ihren Wünschen fragen. Wichtig für den Ort seien die Umgehungsstraße und der Internet-Ausbau. Krämer kann sich vorstellen, in der Dorfmitte Internet für alle über ein freies W-Lan anzubieten. Der Kandidat würde gerne mehr Konzepte für junge Familien entwickeln, um das Dorf für sie attraktiver zu machen. Barrierefreiheit im Dorfkern sei ein weiterer wichtiger Punkt. „Insgesamt will ich die Ziele und Wünsche der Obermarchtaler mit einbinden“, sagt Krämer.

Info Martin Krämer hat bislang zwei Vorstellungsabende organisiert: Am Freitag 16. Februar, 19.30 Uhr im „Berghofstüble“ und am Sonntag, 18. Februar, 16 Uhr, im „Adler“. Er wolle auch noch Termine im „Kreuz“ und im „Engel“ in Reutlingendorf vereinbaren, berichtet der Kandidat. Im Internet ist er unter www.kraemer-martin.de und auf der Facebook-Seite „Martin Krämer Bürgermeisterkandidat für Obermarchtal“ zu finden.

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