Eine schnelle Sitzung hatte der Gemeinderat am Donnerstag. Nachdem der Ausschreibungsbeschluss für die neuen Bestattungsformen am Friedhof einstimmig erfolgte (Ergebnisse im April), beschloss das Gremium einstimmig den Haushaltsplan 2017, den die Fraktionen ausführlich beraten hatten (wir berichteten). Hauptamtsleiter Markus Mussotter erläuterte das Zahlenwerk abermals: Größte Einnahmequelle sind die Schlüsselzuweisungen mit 2,53 Millionen Euro (Vorjahr 2,33). Die Einkommensteuer mit 2,33 Mio. liegt um knapp 80 000 Euro über der im Vorjahr.  Die Gewerbesteuer wird auf 1,3 Mio. geschätzt. Die Nettoinvestitionsrate liegt bei 90 000 Euro (Vorjahr 29 000).

Investitionen sind der Unimog (195 000 Euro), die Erweiterung im „Feiler II“ (352 000) und der erste von zwei Teilen der Erneuerung der Technik in der Sporthalle (103 000). Nach dem zweiten Abschnitt werde man dort viel Energie sparen, kündigte Verbandsbauamtsleiter Roland Kuch an. Für die Investition ins Backbone-Netz mit 150 000 Euro wird der Ausgleichstock-Antrag mit 100 000 Euro aufgeführt.

Axel Leute von der Verwaltungsgemeinschaft berichtete über die Wasser- und Abwasserbetriebe. Die Gebühren bleiben stabil. Zur Investition in drei Bus-Wartehäuschen (12 000 Euro) sagte Rat Erich Pöschl, man solle auch beachten, dass die Bushaltestellen künftig behindertengerecht gemacht werden müssten. Bürgermeister Dr. Michael Lohner lobte diesen Hinweis und verwies auf den „Rollitreff“, der bald Ergebnisse im Gemeinderat zum Thema behindertengerechte Stadt vorstellen werde.

Reihum Lob gab es für die Anlage eines Stellplatzes für bis zu vier Wohnmobile auf dem nicht mehr genutzten Basketballplatz östlich des Feuerwehrgerätehauses. Vor allem, weil dies durch Strom, Wasser und Abwasser am Feuerwehrhaus sehr kostengünstig umzusetzen ist. Lediglich Rätin Simone Bertsche monierte, dass der Fußweg von dort in die Stadt nicht schön sei. Lohner meinte, von dort unten aus habe man doch einen schönen Blick auf die Altstadt.