Engagement Lions-Club: Wechsel des Präsidenten

Amtsübergabe beim Lions-Club Munderkingen-Ehingen (von links): Vize Präsident  Jürgen Zeller, Präsident Peter Denkinger, Vorgänger Hans-Georg Mast und dessen Vorgänger Andreas Köhler. Es fehlt Sekretär Andreas Steudle.
Amtsübergabe beim Lions-Club Munderkingen-Ehingen (von links): Vize Präsident  Jürgen Zeller, Präsident Peter Denkinger, Vorgänger Hans-Georg Mast und dessen Vorgänger Andreas Köhler. Es fehlt Sekretär Andreas Steudle. © Foto: Anne Hagenmeyer ?
Ehingen / ANNE HAGENMEYER-HOBEN 05.07.2018

Hinter der kleinen gelben Badeente, die zur Kirbe tausendfach in ein Rennen in die Schmiech geht, verbirgt sich ein Verein, der viel Gutes tut: Der Lions-Club Munderkingen-Ehingen feiert nun sein 20-jähriges Bestehen und wechselt wie jedes Jahr den Präsidenten. Dieses Jahr übergibt Hans-Georg Mast seine Präsidentschaft  für ein Jahr an Peter Denkinger.

Der Ehinger Spediteur hat das Programm für dieses Jahr schon im Voraus geplant, denn bei den Lions kommt die Präsidentschaft nicht überraschend. Man wird zuerst zum Sekretär gewählt, dann kommt das Amt des Vizepräsidenten und dann darf man ein Jahr lang das Ehrenamt des Präsidenten ausführen. Die Enten stehen auch im neunten Jahr wieder zum Verkauf für drei Euro. Hochgerechnet ergibt der Gesamterlös zusammen mit dem vom Munderkinger Weihnachtsmarkt 2017 die stolze Summe von mehr als 28 000 Euro.

Darüber freuen sich nun der Förderverein der ökumenischen Hospizgruppe, das Caritas-Projekt „Wir machen mit am Wenzelstein“, der Förderverein des Konradihauses in Schelklingen, der Förderverein für tumor- und leukämiekranker Kinder Ulm., der Tafelladen Ehingen, die Stammzellen-Typisierung, das Langzeitprojekt „Klasse 2000“ und der Sozialfonds „Bürger für Bürger“ Ehingen. Zu den regionalen Spenden-Projekten betreut der Lions Club auch ein Kinderhaus in Bukarest.

Dort bekommen Kinder ein warmes Essen und Hilfe beim Bezahlen des Schulgeldes. Zwei Mal im Monat treffen sich die 41 Männer im „Adler“ in Ehingen und gemäß ihrer Philosophie planen sie dann ihre „sportlichen, sozialen und kulturellen Unternehmungen“. Sie stärken ihre Gemeinschaft durch Ausflüge, Vorträge, Betriebsbesichtigungen oder der Teilnahme an Sportereignissen. Frauen findet man nicht im Lions Club Munderkingen-Ehingen. Sie agieren im Hintergrund. Doch es sind die Männer, die sich im November treffen, um „Bredle“ zu backen, die dann die Frauen am Munderkinger Weihnachtsmarkt am ersten Adventswochenende verkaufen. Zum Männerbund wird man eingeladen.

Die Lionsbrüder achten darauf, dass eine Vielzahl von Berufen unter ihnen weilt und dass eine Berufsgruppe nicht mehrfach vertreten ist, damit sich keine Gruppen bilden. Jedes Mitglied sollte einen neuen Aspekt in den Club einbringen und jeder Präsident darf sein Jahr nach seinen Ideen gestalten. Die Männer sehen sich „als ein Kreis von Freunden, die sich treffen, um Gutes zu tun“, sagte der neue Präsident.

Alle Einnahmen des Clubs gehen an die Projekte, und wenn beim Entenrennen  der Besitzer der Gewinner­ente tausend Euro entgegennehmen darf, so freut er sich über Sponsorengeld, denn die Enten schwimmen nur für den guten Zweck.

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