Der Auftrag für Liebherr vom Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) beinhaltet die Lieferung von insgesamt 71 geschützten Mobil- und Bergekranen im Wert von etwa 150 Millionen Euro.Der Auftrag beinhaltet die Lieferung von 33 geschützten Bergekranfahrzeugen mit der Typenbezeichnung G-BKF und 38 Mobilkranen G-LTM, die ebenfalls mit geschützten Fahrerhäusern und geschützten Krankabinen ausgestattet werden. Die Lieferungen sollen bis 2021 abgeschlossen sein. Das ist in einer Mitteilung des Ehinger Unternehmens zu lesen.

Mobilkran G-BKF von Liebherr kommt bei Bergungen zum Einsatz

Wie Liebherr mitteilt, ist das G-BKF ein geschütztes Bergekranfahrzeug auf einem seriennahen vierachsigen Mobilkranfahrgestell. Mit zwei Bergewinden und einer Abschleppbrille am Fahrzeugheck eignet es sich zum Bergen und Abschleppen einer Vielzahl von unterschiedlichen Fahrzeugen wie zum Beispiel der neuen Generation geschützter Führungs- und Funktionsfahrzeuge, geschützter Transportfahrzeuge sowie bereits in Nutzung befindlicher Radfahrzeuge unter Schutz des Bedienpersonals. Der Mobilkran hat einen 20,9 Meter langen Teleskopausleger und kann Lasten bis zu 20 Tonnen Gewicht umsetzen.

Kran G-LTM ist im Gelände einsetzbar

Der von der Bundeswehr in Auftrag gegebene G-LTM ist ein vierachsiger Mobilkran mit geschütztem Fahrerhaus und geschützter Krankabine, er ist ausgestattet mit einem All-Terrain-Fahrgestell sowie der neuesten Chassis- und Antriebstechnologie. Der Motor: ein Sechszylinder-Liebherr-Dieselmotor im Fahrwerk, der 330 kW und ein Drehmoment von 2.335 Nm leistet. Er hat einen 35,7 Meter langen Teleskopausleger und eine Bergewinde am Fahrzeugheck. Im Auftragsvolumen der Bundeswehr sind 17 Geräte mit 8,4 Tonnen Gegengewicht, die als „Schwere Mobilkranfahrzeuge“ bezeichnet werden und 21 Geräte mit 22,5 Tonnen Gegengewicht mit der Bezeichnung „überschwere Mobilkrane“ enthalten.

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