Einen wichtigen 1:0-Auswärtssieg holten sich die Landesliga-Fußballerinnen des SV Granheim beim SV Eglofs. Durch den knappen Erfolg beim direkten Konkurrenten im Allgäu verbesserte sich die Mannschaft von Trainer Steffen Kemedinger von Platz zehn auf Rang acht in der Tabelle. In einer ausgeglichenen Partie gelang Daniela Windauer (49.) kurz nach der Halbzeitpause der Siegtreffer. Die Möglichkeiten der Gastgeberinnen waren selten, so brachte der SVG den am Ende verdienten Sieg nach Hause.

Deutlicher ging es im Derby zwischen der SG Altheim und dem VfL Munderkingen zu. Die Partie gewann Altheim mit 6:0 und sprang durch die Patzer der Konkurrenz sogar bis auf Relegationsplatz zwei vor. „Das ist ein schöner Augenblick für uns, den man aber keinesfalls überbewerten darf“, sagte Altheims Trainer Gerhard Kottmann. Seine Mannschaft fand sich einer gut eingestellten VfL-Defensive gegenüber. In der ersten halben Stunde gab es kaum ein Durchkommen für den Favoriten. Überraschend früh ging Munderkingen ins Pressing und ließ wenig zu. Dann gelang Tülay Tarakcilar die 1:0-Führung (32.) und wenig später Sandra Kottmann ein Kopfballtor zum 2:0 (36.). Auch der Start aus der Pause gelang Munderkingen besser, doch offensiv traten die VfL-Mädels kaum in Erscheinung. So blieb Altheims Torhüterin Eva Turiello im Spiel gegen ihren Ex-Verein beschäftigungslos. Mit dem 3:0 durch Lena Scherb (62.) war dann alles klar. „In der Schlussphase ging dem Gegner die Kraft immer mehr aus, das haben wir für uns genutzt“, sagte Gerhard Kottmann. Sein Team erzielte durch Ronja Braun (78.) und Angela Hospach (84., 87.) drei weitere Treffer. „Es war ein Pflichtsieg, den wir auch erfüllt haben“, sagte der SGA-Coach und lobte dennoch die Gegnerinnen: „Mit dieser Leistung werden sie noch einigen Probleme bereiten.“

In der Regionenliga gelang der SG Griesingen kein Befreiungsschlag im Abstiegskampf. Mit einem torlosen Unentschieden trat das krankheitsbedingt ersatzgeschwächte Team von Trainer Alexander Knapp von der SG Fulgenstadt die Heimreise an. Das Remis bedeutete den ersten Punkt für den Aufsteiger. „Aufgrund unserer personellen Lage kann man mit dem Punkt zufrieden sein“, meinte Knapp.

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