Alb-Donau-Kreis Kreis bezahlt Zuschuss für Lebrecht-Schule

MÄH 06.12.2012
Etwa ein Viertel der rund 100 Schüler, die pro Jahr die Hans-Lebrecht-Schule an der Uni Ulm besuchen, stammen aus dem Alb-Donau-Kreis: Rund 70 Prozent dieser Kinder und Jugendlichen werden stationär oder teilstationär in der Kinder-und Jugendpsychiatrie betreut und von der Lebrecht-Schule in...

Etwa ein Viertel der rund 100 Schüler, die pro Jahr die Hans-Lebrecht-Schule an der Uni Ulm besuchen, stammen aus dem Alb-Donau-Kreis: Rund 70 Prozent dieser Kinder und Jugendlichen werden stationär oder teilstationär in der Kinder-und Jugendpsychiatrie betreut und von der Lebrecht-Schule in einem angemieteten Gebäude unterrichtet. Die übrigen Schüler können aufgrund eines längeren Krankenhausaufenthalts ihre Stammschule - von der Grundschule bis zum Gymnasium - nicht besuchen und erhalten daher "Unterricht am Krankenbett".

"Das ist eine wichtige Aufgabe, und wir sind der Stadt Ulm als Schulträger dankbar, dass sie diese übernimmt", sagte Landrat Heinz Seiffert im Ausschuss für Bildung, Gesundheit und Soziales des Kreistags. Weil sich die Schülerzahl in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt hat, plant die Stadt Ulm für die "Schule für Kranke" der Kinder- und Jugendpsychiatrie einen Neubau für 2,12 Millionen Euro. Zwar sei der Alb-Donau-Kreis nicht verpflichtet, einen Zuschuss für die laufenden Kosten der Schule zu bezahlen. "Aber wir als Bürger des Kreises nehmen die Leistungen in Anspruch, dann sollten wir uns auch an den Kosten beteiligen", sagte Seiffert und schlug vor, dies mit 15 000 Euro im Jahr zu tun: Der Ausschuss sah das ebenso und empfiehlt dem Kreistag, diesen Zuschuss zu gewähren.