KÖPFE - KLATSCH - KURIOSES

MO, JB 01.02.2014

Abschied und Anfang

In Oberstadion endete gestern, mit dem letzten Tag des Monats Januar, nach 24 Jahren die Ära Manfred Weber - sein Nachfolger Klaus Schwenning freut sich auf seine neue Aufgabe als Bürgermeister von Oberstadion. Locker und in bester Stimmung spielte sich um die Mittagszeit die offizielle Übergabe im Rathaus ab. Webers Frau Sonja, Webers Stellvertreter Georg Steinle, die Gemeinde-Bediensteten und einige gute Bekannte waren versammelt, um mit einem Gläschen Sekt auf den alten und den neuen Schultes anzustoßen. Beide sind guter Dinge. Weber freut sich trotz ein bisschen Wehmut auf ruhigere Zeiten, Schwenning sieht frohen Mutes den neuen Aufgaben entgegen. Während der vergangenen Tage galt es viel zu erledigen im Rathaus, Weber bereitete die Amtsübergabe vor, ganz zum Schluss war es nun doch ein bisschen stressig. Bis nach Mitternacht war er einige Tage in seinem Büro am Werk, packte die Ordner der Energie-Genossenschaft und der Feriengemeinschaft "Rund um den Bussen" in Kartons, damit wird er sich nun von zuhause aus beschäftigen. Den Gemeinde-Laptop darf er noch einige Tage benutzen, bis sein eigener PC installiert ist. "Jetzt habe ich auch mein erstes privates Handy", lässt Weber wissen. Zur symbolischen Übergabe hielt Weber einen überdimensionalen Schlüssel bereit, die Originale wird er erst am Dienstag abgeben, übers Wochenende sortiert er weitere Akten und räumt den Schreibtisch. Nachfolger Schwenning steht aber deswegen nicht vor verschlossener Tür, er hat schon einen Satz Schlüssel und kommt überall hin, wo es wichtig ist. Er sei von Weber gut auf sein Amt vorbereitet worden, erklärt der Neue im Rathaus. Das Gebäude in der Ortsmitte gefällt ihm, es strahle eine positive Atmosphäre aus. Schwenning: "Da lässt es sich bestimmt gut arbeiten." Am Montag, 3. Februar, tritt er sein Amt an, am Montag, 17. Februar, wird er in der Turn- und Festhalle auf sein neues Amt verpflichtet und vereidigt (Beginn um 19 Uhr).

Preis für Landratsamt

Auszeichnung für das Landratsamt: Es hat beim Wettbewerb "Büro & Umwelt" des Bundesdeutschen Arbeitskreises für umweltbewusstes Management in der Kategorie "Verwaltungen und Öffentliche Einrichtungen" den dritten Preis als umweltfreundlichstes Büro erhalten. Das teilt Bernd Weltin, Sprecher des Landratsamts, mit, und nennt einige Beispiele: Die Kreisverwaltung verfahre nach festen Kriterien. So müssen Kopierer, Drucker und Toner mit dem "Blauen Engel" ausgezeichnet sein. Mappen und Hefter, die auch im EDV-Zeitalter unentbehrlich seien, müssten das PEFC-Label haben oder aus Recyclingmaterial hergestellt sein. Faser- und Filzschreiber würden nur auf Wasserbasis gekauft. Ausrangierte Stifte würden in Recyclingboxen gesammelt - sofern sie nicht nachfüllbar sind.

Neue Schilder

Die Firma Rampf hat nun in Allmendingen vollzogen, was sie bereits bei der Bauma 2013 angekündigt hatte: Auf der Fachmesse hatte sich der Stand des Formenbauers bereits mit modernisiertem Logo präsentiert, nun wurden am Firmensitz die entsprechenden neuen Schilder angebracht. Nach der Übernahme des Familienunternehmens Rampf durch Nimbus sei festgelegt worden, dass die Firma komplett umstrukturiert wird und auch als Zeichen "nach außen" ein neues Logo kreiert werde, teilt Frank Schunack von Rampf auf Anfrage mit. Und weiter: "Sicherlich hat es viel zu lange gedauert, bis es endlich an die Gebäude unseres Unternehmens montiert wurde."