Kultur Knochenflöten und Querflöten – 40 000 Jahre Musik in Schelklingen

Der Projektchor „Drei Generationen“ mit Leiterin Inga Schmidt (mit Halskette) beim  Konzert in Schelklingen.
Der Projektchor „Drei Generationen“ mit Leiterin Inga Schmidt (mit Halskette) beim Konzert in Schelklingen. © Foto: Sobkowiak
Schelklingen / Lothar Sobkowiak 10.07.2018

Die Musikschule Blaubeuren-Laichingen-Schelklingen hat am Sonntag vor dem Rathaus in Schelklingen ein Konzert gegeben. Schulleiter Tim Beck und sein Stellvertreter Hans Mohr hatten die Idee gehabt, den Besuchern Stücke der  Klassik und Evergreens instrumental und gesanglich zu vermitteln. Beck ließ die Gäste nicht lange warten – zum Start spielte  ein Trompetentrio das „Oedipe“, vorgetragen von Simon Ponzer, Xaver Renz und Jakob Riek, arrangiert von Hans Mohr. Es folgte der Projektchor „Drei Generationen“ unter der Leitung von Inga Schmidt mit „Elah“, „Bachs Bourée“ und „Frieden“. „Divertimento“ von W. A. Mozart trugen das Klarinettentrio Sandra Müller, Angelina Dorm und Volker Frank vor. Unter der Leitung von Ruth Unterkofler verzauberte das Oboen-Ensemble die Zuhörer mit dem „Mohrentanz“, „Amor vittorioso“ und „Argeers“.

Mit „Sweet and Mellow brachte das Trompetenquintett, geleitet von Hans Mohr, den Rathausplatz zum Swingen, bevor das Querflötenorchester unter Manuela Riegner Musik zum Träumen mit „Habanera“, „Kumbajah my Lord“ „The Galway Piper“ und „Train Blues“ bot. Den Schluss des Konzerts rundete der Projektchor mit „Heaven is a wonderful Place“, „An Irish Blessing“, „Barbara Ann“ und drei Zugaben ab.

Beck verabschiedete sich mit dem Blick auf die Venus und dem Gedanken an die 40 000 Jahre alten Knochenflöten und der Feststellung, somit die älteste Musikschule der Welt zu sein. Der Musikschulleiter bedankte sich nach der fast einstündigen, ersten Aufführung dieser Art bei allen Beteiligten.

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