Medizin Klinikum in Ehingen doppelt ausgezeichnet

Ehingen/Stuttgart / swp 10.11.2018

Das Alb-Donau Klinikum Ehingen wird dafür ausgezeichnet, dass es sich „vorbildlich“ für Organspenden engagiere, das teilt die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) mit. Dafür wird es – neben den Kliniken Heidenheim und Sindelfingen-Böblingen – kommenden Mittwoch bei einem Festakt im Sozialministerium in Stuttgart gewürdigt. Ein Geld- oder Sachwert ist nicht damit verbunden.

Hervorgehoben werden ein „verantwortungsvoller Umgang mit Angehörigen“ von Spendern, kontinuierliche Fortbildungen des Transplantationsbeauftragten, die Erarbeitung interner Richtlinien für Organspenden sowie eine enge Kooperation mit der DSO.

Bei dieser Auszeichnung bleibt es nicht: Das Alb-Donau-Klinikum Ehingen wird zudem als „Lokales Traumazentrum“ anerkannt – damit werde es Teil des Traumanetzwerks der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie, gab die ADK GmbH für Gesundheit und Soziales gestern bekannt. Ziel sei es, die Versorgung schwerverletzter Patienten mit notwendigen Fachrichtungen, Berufsgruppen und Institutionen flächendeckend zu sichern und zu verbessern. Anforderungen an Räume, Strukturen, Prozesse und Personal seien für die Chirurgische Klinik „unproblematisch zu erfüllen“ gewesen, teilte Sprecherin Daniela Rieker mit.

Dazu zählt etwa eine ständige Verfügbarkeit von Fachärzten für Orthopädie, Unfall- und Viszeralchirurgie sowie Anästhesie. Wolfgang Schneider, Geschäftsführer der Krankenhaus GmbH Alb-Donau-Kreis, führt die Auszeichnung auf die „außergewöhnlich hohe Spezialisierung“ der Ärzte vor Ort zurück.

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