Medizin Klinikum in Ehingen doppelt ausgezeichnet

Ehingen/Stuttgart / swp 10.11.2018

Das Alb-Donau Klinikum Ehingen erhält am Mittwoch eine Auszeichnung, weil es sich „in außergewöhnlicher Weise für die Organspende“ engagiere, wie aus einer Mitteilung der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) hervorgeht. Ausgezeichnet werden ferner die Entnahmekrankenhäuser in Heidenheim und in Sindelfingen-Böblingen. Manne Lucha (Grüne), Sozialminister im Land, Detlef Piepenburg, Vorsitzender der Baden-Württembergischen Krankenhausgesellschaft und Dr. Christina Schleicher, Geschäftsführende Ärztin der DSO-Region Baden-Württemberg, werden die Ehrung auf einem Festakt in Stuttgart vornehmen. Dazu wird eine Urkunde überreicht, die Auszeichnung ist nicht mit einem Geld- oder Sachwert dotiert.

Die DSO will eigenen Angaben zufolge mit der Würdigung die Anstrengung einzelner Krankenhäuser hervorheben. Entscheidende Kriterien seien der verantwortungsvolle Umgang mit Angehörigen von Spendern, eine Fortbildung des Transplantationsbeauftragten, Erarbeitung interner Richtlinien für Organspenden und eine enge Kooperation mit der DSO.

Ferner erhält das Alb-Donau Klinikum Ehingen die Auszeichnung „Lokales Traumazentrum“ und wird ein Teil des Traumanetzwerkes der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie, wie die ADK GmbH für Gesundheit und Soziales gestern bekannt gab.

Ziel sei es, die Qualität und Sicherheit der Versorgung schwerverletzter Patienten mit notwendigen Fachrichtungen, Berufsgruppen und Institutionen flächendeckend zu sichern und zu verbessern. Anforderungen an Räume, Strukturen, Prozesse und Personal seien für die Chirurgische Klinik „unproblematisch zu erfüllen“ gewesen, teilt ADK-GmbH-Sprecherin Daniela Rieker mit. Dazu zählt etwa eine ständige Verfügbarkeit von Fachärzten für Orthopädie, Unfall- und Viszeralchirurgie sowie Anästhesie.

Wolfgang Schneider, Geschäftsführer der Krankenhaus GmbH Alb-Donau-Kreis, führt die Auszeichnung auf die „außergewöhnlich hohe Spezialisierung“ der Ärzte vor Ort zurück und erwähnt hierbei Prof. Dr. Michael Kramer. Die Zertifizierung vorangetrieben habe wesentlich Oberarzt Dr. Jochen Weißenburger.

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