Am Freitagnachmittag, bei mildem Wetter, wuselte es auf dem Parkplatz vor der Mehrzweckhalle vor Besuchern. Wind und Regen zum Trotz waren der kleine Weihnachtsmarkt und der Christbaumverkauf auch am Samstag gut besucht.

Baumlieferung vor die Haustür

Mitglieder des Fördervereins der Öpfinger Fußballer sägten, spitzten und verpackten die verkauften Christbäume im Akkord. Auf Wunsch erhielten die Käufer ihren Baum direkt an die Haustüre geliefert. Rund zwei Dutzend Helfer samt Jugendtrainern und einigen Jugendspielern waren im Einsatz. Der gesamte Erlös fließt in die Fußballarbeit der SG Öpfingen.

Bereits im dritten Jahr hat die Öpfingerin Renate Gaißmaier zum alljährlichen Christbaumverkauf noch ein Weihnachtsmärktle im Zelt initiiert. Zwölf Aussteller, mehrheitlich Bürger aus Öpfingen, bereicherten den Markt. Sie boten Dekoartikel aus Holz, Filz, Keramik, handgefertigte Grußkarten und Socken sowie Honig zum Verkauf an. Pit Sayer sorgte mit seinen tuckernden Eisenbahnen für strahlende Kinderaugen.

Die Eltern der Kindergartenkinder bereicherten das Angebot mit Plätzchen, Muffins und Waffeln. Schönes zum Advent bot auch der neue Förderverein der Grundschule feil. Der Liederkranz bewirtete mit Grillwürsten, Schmalzbrot, Kinderpunsch, Glühapfelsaft und Glühwein. Zudem hatten die Sänger im Rohbau ihres Probelokals  eingeheizt; dort durften die Kinder malen und basteln. Sie erfuhren dabei etwa, wie man aus Milchtüten Geldbeutel fertigen kann.

Geschenke für die Akteure

Höhepunkt war am Freitagnachmittag der Auftritt der 30 kleinen „Weihnachtsmusikanten“ unter Leitung von Susanne Wiedemann und Mike Sayer. Sie sangen von Lichterkindern, die Lächeln in die Gesichter zaubern, der „Weihnachtsbäckerei“ und hatten auch einen Rap parat. Am Samstag trat der örtliche Kindergarten auf: Die Mädchen und Buben eroberten die vielen Zuhörer mit ihren lustigen Weihnachtsliedern im Sturm und animierten auch zum Mitsingen. Bürgermeister Andreas Braun verteilte Geschenkbeutelchen an die kleinen Akteure. Man darf gespannt sein, wie sich die Gemeinschaftsaktion künftig weiterentwickeln wird.

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