Natur Kinder erforschen den Ehinger Wald

Was verbirgt sich im Wald? Alex Rothenbacher beantwortete die Fragen der Ferienprogramm-Kinder.
Was verbirgt sich im Wald? Alex Rothenbacher beantwortete die Fragen der Ferienprogramm-Kinder. © Foto: Maier
Ehingen / Johannes Maier 18.08.2018

„Was verbirgt sich alles im Wald?“ Zu diesem Thema lud der CDU-Stadtverband am Dienstagnachmittag im Rahmen des Ferienprogramms zur Erkundungstour ein. Ziel war das Jagdrevier von Manfred Tries an der Ehinger Reithalle; 13 Kinder nahmen teil. Ausgestattet mit Namensschildern aus Ästen und einem Spray zum Schutz vor Zeckenbissen zogen die angehenden Waldforscher los. Unter der Leitung von Waldpädagoge und Jäger Alex Rothenbacher und dem zuständigen Jagdaufseher Ulrich Holtz lernten die Kinder den örtlichen Forst genauer kennen.

Den Jagdhund streicheln

Themen bei der mehrstündigen Wanderung waren unter anderem die Spurensuche nach einem im Wald beheimateten Rehbock oder das Kennenlernen der in den Ehinger Wäldern beheimateten Flora und Fauna. Für die Unterhaltung der Kinder sorgten die Organisatoren außerdem mit interaktiven Spielen vom Hochsitz aus. Rothenbacher beantwortete aufkommende Fragen. Der Wald und seine Vielfalt sind für den 58-jährigen echte Leidenschaft: „Der Wald ist für mich der schönste Ort, den es überhaupt gibt.“ Zur Freude der wissbegierigen Kinder gab es nach dem ersten Rundgang auch noch die Möglichkeit, Jagdhunde kennenzulernen, deren Einsatzgebiete zu erkunden und mit ihnen Fährten aufzunehmen. Oder die bei den Kindern äußerst beliebte Alternative: Die freundlichen Vierbeiner einfach mal streicheln.

Der CDU-Landtagsabgeordnete Manuel Hagel stattete dem Ferienprogramm einen Besuch ab. Die jährlich stattfindende  Veranstaltung ist für den 29-Jährigen eine bewährte Institution: „Was ich so toll finde ist, dass es einen hohen Unterhaltungswert hat, aber den Kindern auch die Schätze der Natur näher bringt.“

Der sonst übliche Ausklang des Abends beim Grillen an der Feuerstelle musste dieses Jahr ausbleiben. Aufgrund der erhöhten Waldbrandgefahr ist die Benutzung der öffentlichen Grillplätze derzeit verboten. Anstatt auf das gewohnte Grillgut durften die Teilnehmer sich auf Leberkäswecken freuen.

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