Der Justinger Jagdbogen wird wieder an den langjährigen Pächter, Walther Wölpert aus Ulm, verpachtet. Das hat der Ortschaftsrat Justingen am Donnerstag in seiner Sitzung einstimmig beschlossen. Die Sitzung wurde erstmals von Rainer Knoche, dem neugewählten Ortsvorsteher, geleitet. Knoche dankte den Ortschaftsräten für seine Wahl und seinem Vorgänger Jürgen Stoll für die gute Einarbeitung. Auch den Jagdbogen habe man zusammen besichtigt und alles, auch den Baumbestand, sehr gut gepflegt vorgefunden. Man habe mit dem bisherigen Pächter immer gut zusammengearbeitet. Dies sei ein Glücksfall für Justingen, sagte Stoll.

Die Ortschaftsräte begrüßten zwei Bauvorhaben und stimmten ihnen jeweils einstimmig zu. Das ehemalige Gasthaus Adler (Weite Straße) soll zum Wohnhaus umgebaut werden. An einem landwirtschaftlichen Anwesen am Ortsrand (Am Greut) soll ein Familienwohnhaus mit Carport angebaut werden. Bei beiden Bauvorhaben werde Wohnraum für junge Familien geschaffen, waren sich die Ortschaftsräte einig.

Ortschaftsrat Gerhard Gaus regte an, sich bereits jetzt damit zu beschäftigen, ob und wie anlässlich des Jubiläums des 150-jährigen Bestehens der Albwasserversorgung im kommenden Jahr Feierlichkeiten stattfinden sollen.

Schlecht gesalzen

Kritisiert wurde im Ortschaftsrat der Winterdienst auf der Landstraße zwischen Ingstetten und Hausen. Diese sei seit dem Wintereinbruch nur schlecht oder gar nicht gesalzen. Andere Landstraßen Richtung Laichingen seien besser gesalzen. Hubert Stoll meinte dazu, man solle die Kirche doch im Dorf lassen. Überwiegend sei man auf der Straße in den letzten Tagen doch gut durchgekommen. Ortsvorsteher Rainer Knoche kündigte dazu an, er werde auf jeden Fall die Zuständigkeiten für den Winterdienst auf den einzelnen Strecken abklären.